Straße seit Montag für Verkehr freigegeben - Baukosten rund 14,5 Millionen Euro
Umgehung der Nachbarn bereits fertig

Bürgermeister Petr Navrátil (links), Hauptmann Martin Havel (Dritter von links) sowie Vertreter der Baufirmen freuten sich über die Freigabe der neuen Umgehungsstraße. Bild: Stadt Cheb
Petr Navrátil, Bürgermeister von Cheb, ist sichtlich zufrieden. Die Straße von Svaty Kríž, südlich vorbei an Háje, jenseits des Bahnhofsgeländes zur Straße nach Marienbad und zur Autobahn in Richtung Karlsbad, wurde am 7. September offiziell eröffnet. Das im März 2014 begonnene Bauvorhaben wurde damit erstaunlich pünktlich abgeschlossen.

Diese Südostumgehung von Cheb ist nur 3,4 Kilometer lang, kürzer also als der Weg durch die Stadt. "Nach meinen Erkenntnissen ist das Feedback aus der Bevölkerung meist positiv", sagte der Bürgermeister, denn es hatte viele Beschwerden über die Verkehrsbelastung gegeben. Diese wird sich nach seiner Meinung jetzt spürbar verringern. Sogar vor dem Kreisverkehr beim Kaufhaus Tesco hatte es immer wieder Rückstaus gegeben.

Zuständig für den Bau dieser Umgehungsstraße waren die Regierung und das Straßenbauamt des Bezirks Karlovy Vary (Karlsbad). Der Bau kostete 392,6 Millionen Kronen, umgerechnet etwa 14,5 Millionen Euro.

"Der Bezirk erhielt Zuwendungen aus dem regionalen Programm Nordwest in Höhe von 318,4 Millionen Kronen (11,7 Millionen Euro). Der Rest wurde aus Mitteln des Bezirks gedeckt", ergänzte Martin Havel, der Hauptmann (Regierungspräsident) des Karlsbader Bezirks.

"Die Umgehung könnte nach dem Ergebnis einer Verkehrszählung die Stadt mit bis zu 5000 Personenautos und beinahe 500 Lastwagen pro Tag entlasten", meinte Jakub Paník, der Stellvertreter des Hauptmanns.
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