Straßenausbau: Neue Verkehrsführung und Halteverbot
Sperrung mit Folgen

So sieht für die Dauer des Ausbaus der Oberen Zinkenbaumstraße der Verkehrsplan des Straßenbauamts für den Bereich an der Bergkirche aus: Die Kirchenthumbacher Straße (oben, links) und die Jahnstraße (Mitte, links), durch die der gesamte Auto- und Busverkehr zu und von den Schulen geführt wird, werden zu einer Vorfahrtsstraße verbunden. Repro: rn
Von Mai bis Juli wird die Obere Zinkenbaumstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies kündigte Bürgermeister Peter Lehr in der Sitzung des Stadtrats an. Er begründete die Maßnahme mit dem Ausbau des Straßenabschnitts zwischen Gymnasium und Einmündung in die Kirchenthumbacher Straße.

Wegen der Sperrung werde der gesamte Verkehr zu und von den Schulen über die Jahnstraße geführt, teilte der Bürgermeister mit. Außerdem werde während der Bauzeit im Bereich der Kreuzung an der Bergkirche eine neue Vorfahrtsregelung gelten.

Mit dieser Nachricht löste er heftige Gegenargumente von seiten Hans Bscherers aus. Dieser bemängelte in seiner Funktion als Vorsitzender, dass die Gebietsverkehrswacht entgegen bestehenden Vorgaben nicht in die Entscheidungsfindung eingebunden gewesen sei.

Bscherer erachtete es zudem als nicht sinnvoll, wegen des Schulbusverkehrs den Straßenzug Kirchenthumbacher Straße/Jahnstraße als vorfahrtsberechtigt einzustufen. Er nannte Beispiele für Verkehrssituationen, in denen sich die angedachte Verkehrsführung als kontraproduktiv erweisen werde. Lehr rief dazu auf, das weitere Vorgehen den Verkehrssicherheitsbehörden zu überlassen.

Der Bürgermeister informierte die Räte nicht zuletzt über das während der Bauzeit geltende "beiderseitige absolute Halteverbot in der Jahnstraße". Dies habe zur Folge, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr bis vor die Haustür der Schulen fahren können.

Hier schaltete sich Hubert Schug ein. Mit Nachdruck kritisierte er dieses Verhalten mancher Eltern und erklärte: "Es hat noch keinem Kind geschadet, ein Stück des Schulwegs zu Fuß zurückzulegen. Die aktuelle Situation ist unerträglich."
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