Straßenausbaubeiträge: Freie Wähler wollen Bürger entlasten

Breiten Raum nahm beim Fischessen die Diskussion zur Straßenausbaubeitragssatzung ein. FW-Gemeinderat Otmar Zeitler zeigte anhand der Gemeinde Rednitzhembach auf, dass Bürger nicht mit horrenden Summen belastet werden müssten. Die mittelfränkische Gemeinde praktiziere die bürgerschonende Variante seit über einem Jahrzehnt. Zudem würden die Straßen frühzeitig abgefräst und neu asphaltiert und hielten dadurch länger, wusste Otmar Zeitler. "Das Geld hierfür wäre auch bei uns vorhanden." Denn die Gemeinde nehme 36 500 Euro aus der Kfz-Steuern und 137 000 Euro Investitionszuschuss ein. "Wenn der Bürgermeister regelmäßig 100 000 Euro für Straßeninstandsetzungen investieren würde, dann bräuchte er den Bürgern keinen Pfennig abknöpfen", schimpfte Zeitler. Ein Antrag zur Änderung der Straßenausbaubeitragssatzung sei in Planung und werde von den Freien Wählern bald eingereicht. (bsc)
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