Straßenreinigung: Zwang der falsche Weg

In der von zweitem Bürgermeister Albert Sollfrank geleiteten Diskussionsteil bemängelten Erika Kastner und Reinhard Gleixner die Straßen- und Gehwegreinigung im nördlichen Bereich der Hauptstraße. Laut Sollfrank sollen die Anlieger darauf angesprochen werden. Von Strafandrohungen und Ersatzvornahmen sowie der Einführung einer entsprechende Satzung halte er nichts, sagte Sollfrank. In der Praxis sei dies kaum umsetzbar.

Gleixner regte an, die Wanderwege rund um Kulmain, besonders am Staudamm, im Winter zu räumen. Dem hielt Sollfrank entgegen, dass dabei unzureichend befestigte Wegen beschädigt werden und die Fahrzeug- sowie Personalkapazität im Winterdienst begrenzt ist. Unverständlich war Gleixner außerdem, dass zum einen die Genehmigung eines Bienenhauses im Bereich Birkenbühl schwierig war, zum anderen aber unzulässige Bauten entstanden seien. Sollfrank und Günter Kopp verwiesen auf das geltende Baurecht und die Entscheidung der Genehmigungsbehörde.

Josef Fröhlich regte die Einführung eines kostenpflichtigen Bauschuttcontainers oder eines Lagerplatzes an. Letzteres ist aus Umweltschutzgründen nicht möglich. Ein Container in Unterwappenöst wurde nicht gut angenommen und deshalb wieder entfernt.

Rüdiger Veigl sprach den Rohrbruch in der Rosenstraße an. Er wollte wissen, ob die Straßenfläche wieder asphaltiert wird. Das sicherte Kopp in Kürze durch den Bauhof zu. Er finde auch für die Bereiche Rosenstraße und Armesbergweg - in Ansprache mit den Bürgern - eine Gesamtsanierung sinnvoll. Der Unrat beim Glascontainer war Helmut Schmidt ein Dorn im Auge. Er schlug das Anbringen einer Videokamera vor. Lob zollte Reinhard Kapustenski Kopp und Kämmerer Arnold Koch für die umfangreichen Arbeiten zum Erhalt der Stabilisierungshilfe in Höhe von 1 000 000 Euro.

Dietmar Scherer berichtete vom Stand des Anhörungsverfahrens zum Energiedialog und der geplanten Südost-Gleichstromtrasse. Er bat die Bürger, das Standardschreiben als Grundlage zu nutzen und sich mit möglichen Ergänzungen am Dialog zu beteiligen. Das Schreiben kann bei ihm oder in der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. (ak)
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