Straßensanierung unnötig teuer

Steht in Ahornberg eine Bürgerversammlung an, dann ist das Feuerwehrhaus voll. So auch diesmal, als Heinz Lorenz den Zuhörern Rede und Antwort stand. Denen ging es vor allem und die Straßen und den Verkehr.

(mez) Erneut kritisierten die Bürger die nicht angepasste Geschwindigkeit von Autos vor allem am Ahornberger Bushäuschen. Die Suche nach einem freiwilligen Schülerlotsen sei erfolglos gewesen, entgegnete Lorenz. Er habe auch weitere verkehrstechnische Maßnahmen prüfen lassen. Er könne nur an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, aber auch der Anlieger appellieren.

Zur Sprache kam außerdem der Zustand der Straßen von Günzlas Richtung Babilon sowie von Ahornberg in Richtung Lienlas. Eine weitere Bitte betraf das Marterl von Ahornberg Richtung Poppenberg, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Hier versprach der Rathauschef, sich um ein besseres Erscheinungsbild zu kümmern.

Lob gab es von den Bürgern für das Abfräsen der Straßenbankette im Außenbereich. Hierbei ging Lorenz auf die angedachte Straßensanierung der Straße von Ahornberg nach Herzogshut ein, die über das Kernwegenetz mit 70 bis 90 Prozent bezuschusst werde. Allerdings fordere das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) den Ausbau auf nahezu Kreisstraßenniveau. Das mache die Maßnahme unnötig teuer. Hier werden Gespräche zeigen, ob mit einem Entgegenkommen des Amtes zu rechnen ist. Die Bewerbungsfrist zur Anmeldung der Maßnahme ende im Frühjahr 2016, mit einem Baubeginn wäre spätestens 2017 zu rechnen.

Zuvor hatte der Bürgermeister an den neuen Ahornberger Hochbehälter mit Druckleitung auf den Poppenberg erinnert. Die Endbescheide hierzu werden in diesen Tagen verschickt, erklärte das Gemeindeoberhaupt auf Nachfrage. Am Skilift werden mit dem Förderverein Tannenberg das Thema Webcam sowie die Werbung über Facebook vorangetrieben. Im Freibad sind im Frühjahr ein Sonnensegel über dem Matschplatz sowie eine neue Minigolfanlage geplant.

Für den Internetausbau erhält die Kommune 90 Prozent Förderung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird aus Kostengründen das Glasfaserkabel auf den Poppenberg oberirdisch entlang der vorhandenen Hochleitung verlegt. Dort haben Anwohner die Möglichkeit zum direkten Hausanschluss, ebenso im Baugebiet Steinäcker, wo ein Gewerbebetrieb an das mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde schnelle Internet angeschlossen werden konnte. Ebenso sind laut Lorenz dort große Stauraumkanäle im Trennwassersystem in die Straße eingebaut worden, um den Niederschlag bei Starkregen kontrollierter abfließen zu lassen. Aber auch die Versorgung der Wehr mit Löschwasser sei verbessert. Beim Gewerbegebiet Ost sei die Planreife erreicht.

Als Termin für das nächste Bürgerfest nannte das Gemeindeoberhaupt den 8./9. Juli 2017.
Weitere Beiträge zu den Themen: Ahornberg (140)November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.