Streifzug durch die Geschichte

Die erste Erwähnung der Weidelwanger Mühle datiert aus der Zeit um 1490. Bis zur Säkularisation gehörte sie zum Kloster Michelfeld. Noch im 19. Jahrhundert gelangte sie in den Besitz der Familie Lindner. Am 1. November 1967 begann das Geschäft mit dem Brot. Sohn Anton übernahm den Betrieb 1974 von seinem Vater Hans Lindner.

Bis vor wenigen Jahren wurde das Mehl selbst produziert. Der Roggen wuchs auf den eigenen Feldern, wurde in der Mühle gemahlen und zu Brot weiterverarbeitet. Anton Lindner ist gelernter Müller und Bäcker. Neben der Landwirtschaft - in der Hauptsache mit Kartoffeln und Getreide - musste auch noch der Viehbetrieb bewältigt werden.

Im Februar 1973 feierten Anton Lindner und seine Frau Marga - sie stammt aus Forsthof bei Sulzbach-Rosenberg - Hochzeit. Bald gehörten die Kinder Konstantin, Simone, Elmar und Felix zur Familie. Ein weiteres Geschwisterchen starb im Kindesalter.

Die Weidelwanger Mühle besitzt ein altes Wasserrecht am Mühlbach, der von der Pegnitz abgeleitet wird. Seit 1967 wird dort Strom erzeugt. "Die Turbine läuft Tag und Nacht, aber die Pegnitz führt zur Zeit zu wenig Wasser, was sich auf die Stromerzeugung negativ auswirkt", sagt Anton Müller.

Auf der Weidelwanger Mühle gab es schon seit langer Zeit eine Kapelle. Im Jahre 2000 wurde ein Neubau des kleinen Gotteshauses begonnen. Das sakrale Werk trägt den Namen Zum guten Hirten. (eb)
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