Strom fließt künftig unterirdisch

Vor der neuen Trafostation beim Brunnen: (von links) Vladimir Hafner (Netzelbau), Stefan Bergler, Richard Leißner, Katja Lindner, Bürgermeister Hans Durst und Klaus Übler. Bild: fm

Noch schwingen sich die Drähte von einem Dachständer zum nächsten. Aber bald wird das Ortsbild ohne diese Rastplätze für Vögel ein anderes Gesicht bekommen. Die Bayernwerk AG hat die Stromleitungen unter die Erde verlegt.

Über zwei Kilometer Nieder- und Mittelspannungskabel hat die Fachfirma Netzelbau aus Weiden verlegt und eine neue Trafostation im Ort beim Brunnen installiert. Netzbauleiterin Katja Lindner informierte mit Projektleiter Klaus Übler und Mitarbeiter Stefan Bergler Bürgermeister Hans Durst und seinen "Vize" Richard Leißner über den Abschluss der Maßnahme.

13 Masten überflüssig

Durch die Verkabelung werden 13 Stahl- beziehungsweise Holzmasten sowie 34 Dachständer überflüssig. "Damit wird das Netz unabhängiger von Unwettern, gleichzeitig wird die Kapazität merklich erhöht", betonte Lindner. Als Nebeneffekt werde das Ortsbild verschönert.

Nun liegt es an den Eschenfeldern Hausbesitzern, möglichst rasch die Steigleitungen in den Gebäuden an das Kabel anzuschließen. Die Bayernwerk AG will Anfang November die Netzumstellung vornehmen und daran anschließend den Abbau der Freileitungen und Dachständer. "Jeder sollte sich um einen Elektroinstallateur kümmern, der diese Arbeit erledigen kann", betonten die Verantwortlichen.
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