Strom und Wärme aus einer Hand

Ein wesentliches Thema des Workshops war die geothermische Energieerzeugung, die Thorsten Weimann erläuterte. Aufgrund der jahrelangen Untersuchungen im Zuge des KTB-Projekts bei Windischeschenbach gebe es im Raum Erbendorf "das bestuntersuchte Erdoberflächengebiet". Aufgrund der Ergebnisse eigne sich das Gestein zwar nicht für tiefe Erdwärmesonden, jedoch für ein petrothermales System. "Hierbei sind hohe Wärmeströme durch große unterirdische natürliche Wärmetauscher möglich." Mit diesem Verfahren könnten aus einer Hand Strom und Wärme produziert werden. Die Bohrtiefe läge bei rund fünf Kilometern, wo eine Temperatur von 150 Grad herrsche. "Geothermie ist durchaus eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative, die für lange Zeit konstante Fernwärmekosten generieren kann", betonte Weimann. Keine Brennstoffkosten, nur Kosten für Strom und keine Mehrkosten bei Erweiterungen, da das Geothermiesystem bereits von Anfang an für höhere Fernwärmemengen ausgelegt sei. (njn)
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