Stromkabel unter die Erde

Bislang oberirdisch verlaufende Stromkabel in Leonberg werden derzeit unter die Erde verlegt. Bild: jr

Größere Bauarbeiten laufen derzeit in Leonberg. Hintergrund ist die Verlegung von bislang oberirdischen Stromkabeln in die Erde durch den Versorger Eon, wie jetzt im Gemeinderat zu erfahren war.

Dritter Bürgermeister Alois Männer (CSU) berichtete von einem Ortstermin am 27. März. Dabei sei vonseiten des Unternehmens versprochen worden, dass nach dem Versenken der Kabel im Bankett alles wieder so hergestellt werde, wie es war. Wie lange die Arbeiten dauern, vermochte Männer nicht zu sagen. Der Gemeinderat war sich einig, dass die Erdverkabelung ein Gewinn für die Ortschaft sei.

Zu Beginn der Sitzung, in der fünf von zwölf Gemeinderatsmitgliedern entschuldigt fehlten, kritisierte zweiter Bürgermeister Helmut Kipferl (Freie Wähler), dass im öffentlichen Teil nur sechs Punkte zur Beratung anstünden, im nichtöffentlichen Teil dagegen gleich elf. Seiner Meinung nach hätten auch sieben der elf nichtöffentlichen Punkte öffentlich behandelt werden können.

Bürgermeister Johann Burger machte deutlich, dass er der Empfehlung der Verwaltung vertraue. "Ich muss mich an die Vorgaben der Verwaltung halten", sagte Burger, kündigte aber an, künftig in jedem Fall genauer hinzuschauen. Keinesfalls wolle er den Eindruck erwecken, so Burger, dass der Öffentlichkeit etwas vorenthalten werden soll.

Erkundung abgeschlossen

Zum Thema Breitband teilte der Bürgermeister mit, dass inzwischen die Markterkundung abgeschlossen sei. Damit befinde sich die Gemeinde nun in der Realisierungsphase. Der Zuschlag für den Auftrag müsse bis zum 30. Oktober erteilt sein.

Übernommen werden die Kosten für einen Rot-Kreuz-Kurs, den die Feuerwehr Pfaffenreuth für ihre Aktiven durchgeführt hat. Bürgermeister Burger erinnerte daran, dass die Gemeinde 2010 auch für einen Kurs der Leonberger Wehr gezahlt habe. "Erste Hilfe ist wichtig, sie kann Leben retten", so Burger. Weiter informierte er, dass Schäden auf der Straße zwischen Dobrigau und Großensees ausgebessert worden seien. Nach und nach soll das gemeindliche Straßennetz auf Vordermann gebracht werden. Ob die Gemeinde durch eine Strom-Bündelausschreibung Kosten sparen kann, werde jetzt die Verwaltung klären.

Abgabe von Grünabfällen

Nicht zuletzt wurde darauf hingewiesen, dass Bürger der Gemeinde ihre Grünabfälle auch heuer wieder abgeben können. Diese nehmen Alois Männer, Zirkenreuth 14 (Tel. 09633/913 02 und 0178/905 67 50), oder Max Zintl jun., Themenreuth 1 (Tel. 0151/17 40 55 66), entgegen. Während bei Alois Männer eine Anmeldung nicht erforderlich ist, muss eine Abgabe bei Max Zintl zuvor terminlich abgestimmt werden. Die Gebühr pro Kubikmeter beträgt fünf Euro. Bürgermeister Burger machte deutlich, dass das Ablagern in Straßengräben, auf Feld- und Waldwegen oder an Bachufern eine Ordnungswidrigkeit darstelle, die mit einer Geldbuße geahndet werde.
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