Studtrucker will mehr Lockerheit

André Klahn (rechts) ist zu einer festen Größe im Angriff des SC Ettmannsdorf geworden. Am Dienstag um 18.15 Uhr geht es im Nachholspiel der Landesliga Mitte gegen den ASV Cham. Bild: rid

Der Klassenerhalt ist für den SC Ettmannsdorf in der Landesliga Mitte nahezu perfekt. Die Leistung beim Sieg in Langquaid war allerdings eher mau. Da erwartet Trainer Timo Studtrucker am Dienstag im Nachholspiel gegen den ASV Cham schon ein anderes Auftreten.

Ettmannsdorf. (aho) Zufrieden war Timo Studtrucker in Langquaid nur mit dem Ergebnis, das der SC Ettmannsdorf erzielt hatte. Beim 3:1-Auswärtserfolg blieb die Mannschaft sonst aber vieles schuldig. Im Nachholspiel am Dienstag (18.15 Uhr) zu Hause gegen den ASV Cham wird eine derartige Leistung nicht reichen, um die starken Gäste zu besiegen.

"Ich war total unzufrieden mit dem, was die Spieler gegen einen schwachen Gegner gezeigt haben. Wir sind sehr fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen und haben den TSV Langquaid viel zu lange hoffen lassen. Wieder einmal haben wir uns mit wenig zufrieden gegeben", kritisierte der SCE-Trainer. Dennoch überwog die Freude angesichts der jetzt 41 Punkte und dem Klassenerhalt, der so gut wie erreicht ist.

Am Dienstag wartet mit dem ASV Cham eine taktisch und technisch versierte Mannschaft, die von der Dynamik lebt und die in den letzten Wochen kontinuierlich nach oben geklettert ist. Nicht umsonst sind bei der Truppe von Uwe Misslinger die Ambitionen zu erkennen, wieder ganz vorne mitzumischen. "Das wird ein heißer Tanz für uns. Wir müssen mehr Mut beweisen, entschlossener und präziser auftreten und schneller umschalten. Nach den beiden letzten Auswärtssiegen können wir jetzt befreiter auftreten, wir sind nicht mehr unter Zugzwang", sagt Timo Studtrucker. Er hofft darauf, dass jetzt der Druck weg ist und seine Mannschaft lockerer auftritt.

Personell keine Alternativen

Das Spiel wird nach seiner Meinung von der Taktik geprägt sein, weil sich beide Trainer bestens kennen. Personell hat der Ettmannsdorfer Coach weiterhin keine Alternativen, weil zahlreiche Spieler nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem wird ein motiviertes Team auf dem Platz stehen, das gegen einen starken Gegner bestehen will.
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