Stück für Stück ans Ziel

Machten den Weg frei: Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, MdL Alexander Flierl, Bürgermeister Georg Butz (Wernberg-Köblitz), MdL Reinhold Strobl, Bürgermeister Josef Reindl (Schnaittenbach), MdL Dr. Harald Schwartz und der Chef des Straßenbauamtes, Leitender Baudirektor Henner Wasmuth. Bild: Völkl

"Da gibt es ja mehr Anerkennung, als bei einem Autobahnabschnitt", schmunzelte Leitender Baudirektor Henner Wasmuth bei der Freigabe. Der Ausbau der Staatsstraße 2399 zwischen Neunaigen und Kemnath am Buchberg ist abgeschlossen.

Neunaigen/Kemnath am Buchberg. (cv) Risse, Flickstellen, mangelhafte Entwässerung, nur fünf Meter Fahrbahnbreite: Das drei Kilometer lange Straßenstück war mehr als erneuerungsbedürftig. Der Leiter des Staatlichen Bauamtes, Henner Wasmuth, und Bauoberrat Stefan Noll erläuterten, das die Behörde die Strecke in drei Abschnitte portionierte und sich Zug um Zug mit Straßenerhaltungsmitteln "vorknabberte". Die Fahrbahn ist nun 6,50 Meter breit, hat einen griffigen Belag, eine entsprechende Entwässerung und Schutzeinrichtungen. Die Anlieger atmen auf, war es doch nicht "ohne", die enge Straße mit breiten landwirtschaftlichen Geräten zu befahren. Zudem ist die Strecke Zubringer zur B 14 und zur Autobahn.

Wasmuth und Noll freuten sich, dass das Projekt ohne Planfeststellungsverfahren "auf dem kleinen Dienstweg" umgesetzt werden konnte. Sie zogen den Hut vor den kooperativen Grundeigentümern und Gemeindevertretern, den verständnisvollen Anliegern und der umsichtigen Arbeit der Baufirma Rädlinger. Es ist nicht das erste Projekt, das die Bürgermeister Georg Butz (Wernberg-Köblitz) und Josef Reindl (Schnaittenbach) Hand in Hand landkreisübergreifend schultern.

Für die Landtagsabgeordneten Alexander Flierl und Dr. Harald Schwartz war der Ausbau ein Beispiel dafür, dass der ländliche Raum gestärkt wird und "nicht alles nach München geht". MdL Reinhold Strobl dankte den Mitarbeitern des Straßenbauamtes, die sich frühzeitig um einen sinnvollen Mitteleinsatz bemühten. Der Staatstraßenausbau zwischen Neunaigen und Kemnath am Buchberg lief seit 2012 in drei Abschnitten und kostete 1,6 Millionen Euro. Am letzten Stück zwischen Landkreisgrenze und Kemnath am Buchberg muss noch die Markierung aufgebracht werden. Hier spielte die Witterung nicht mehr mit.
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