Stützen der Feuerwehr

Richard Braun, Erhard Weidl und Christian Wirth haben sich viele Jahre lang in der Feuerwehr Atzenhof engagiert. Bei einem Festabend im Feuerwehrhaus wurden sie aus den Reihen der Kameraden verabschiedet.

Richard Braun übernahm das Amt des zweiten Kommandanten vor 39 Jahren und übte es 12 Jahre lang aus. Im Anschluss an diese Zeit leitete er die Geschicke der Feuerwehr Atzenhof als Vorsitzender 27 Jahre lang. 1982 wurde Braun in den Bauausschuss zum Bau des Feuerwehrgerätehauses gewählt. In Brauns Amtszeit fielen 1994 das 40-jährige sowie 2005 das 50-jährige Bestehen des Vereins. Ebenfalls restaurierte er die Vereinsfahne während seiner Amtszeit und half bei der Beschaffung des Feuerwehrautos mit. "Richard Braun war weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und bestes Aushängeschild des Vereins", unterstrich Vorsitzender Albert Viehbacher in seiner Laudatio. Seine sehr bedachten Entscheidungen und Meinungen seien auch heute noch von Kollegen sehr geschätzt und geachtet.

"Immer zur Stelle"

Erhard Weidl wurde als langjähriger zweiter Vorsitzender verabschiedet. Weidl wurde 1988 erstmals in den Verwaltungsrat des Vereins gewählt. Seit 1991 fungierte er als zweiter Mann der Feuerwehr. In dieser Zeit habe er das Amt engagiert im Sinne der Vereins ausgeführt, unterstrich Viehbacher. Weidl sei immer stets zur Stelle gewesen: So habe er die Feuerwehr 1984 beim Bau des neuen Gerätehauses sowie 2002 beim Umbau tatkräftig unterstützt. Christian Wirth hatte 2003 im Alter von 23 Jahren das Amt des Schriftführers angenommen und bereits in jungen Jahren schon Verantwortung im Verein übernommen. Zwölf Jahre lang habe er dieses Amt mit vollem Einsatz und sehr gewissenhaft geführt, anerkannte der Sprecher. Auch bei der Jugendfeuerwehr habe sich Wirth immer tatkräftig eingebracht und Jugendwart Helmut Viehbacher unterstützt. "Er war einfach immer und überall zur Stelle, wo Not am Mann war", unterstrich der Vorsitzende.

Bürgermeister Martin Schwandner freute sich über die außerordentlichen Leistungen der Feuerwehrkameraden. Er betonte, dass dies weder alltäglich noch selbstverständlich sei. Abschließend überreichte er dem langjährigen Vorsitzenden Richard Braun ein Gemälde, da sich Braun über die Feuerwehr hinaus auch sehr in der Gemeinde engagiert habe.
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