Stundenlang Arbeit investiert

Sie inspizierten den Fortschritt (von links): Vorsitzender Ludwig Spies, 2. Kommandant Stefan Färber, Gerätewart Michael Spies, Marktrat Georg Koller, Bürgermeister Peter Braun und Kommandant Reinhard Götz.

Die Chronik liest sich schon fast wie die Vorlage zu einem Heimatroman. Lehrer, Bürgermeister, Schmied und Wirt hatten 1895 die Initiative ergriffen: Sie gründeten die Feuerwehr Winbuch. Heute schreiben die Verantwortlichen ein neues Kapitel. Am Feuerwehrgerätehaus entstand ein Anbau.

Vorbei sind die schwierigen Zeiten, als man nicht so recht wusste, wie es mit der Ortsfeuerwehr von Winbuch weitergeht. Es geht nicht nur weiter, es geht auch vorwärts. Vorsitzendem Ludwig Spies und Kommandanten Reinhard Götz ist es gelungen, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen, die nicht nur mit dem Verein das Dorfleben prägt, sondern auch jederzeit einsatzbereit ist.

Heuer elf Einsätze

Dies, so Götz, stellte die Wehr heuer bei insgesamt elf Einsätzen unter Beweis. 20 Aktive zählt die Wehr, bei den Alarmierungen rückten in diesem Jahr durchschnittlich acht Feuerwehrdienstleistende aus. Damit, so der Kommandant, ist die Ausrückbereitschaft sichergestellt. Die Leistungsfähigkeit wurde auch bei der großen Einsatzübung vor einigen Wochen unter Beweis gestellt. Zudem gibt es zwei Atemschutzträger. Zu den 20 Aktiven kommen sechs Jugendliche, die derzeit mit den beiden weiteren Gemeindefeuerwehren auf den Wissenstest (Prüfungstermin: Mittwoch, 26. November, im Dorfgemeinschaftshaus in Winbuch) vorbereitet werden.

Sogar Kinderfeuerwehr

Das große Aushängeschild der Feuerwehr Winbuch und der Gemeinde Schmidmühlen ist die Kinderfeuerwehr, zu der 19 Mädchen und Buben gehören (wobei hier auch die Jugendlichen mitzählen, die immer noch gerne zu den Gruppenstunden kommen). Außerdem absolviert Maike Leuthmetzer derzeit eine Ausbildung zum Digitalfunk-Multiplikator. Bereits seit einigen Jahren zeichnete sich ab, dass am Feuerwehrgerätehaus ein Anbau erforderlich ist. Dieses wurde 1973 erbaut und blieb seit dieser Zeit, also mehr als vier Jahrzehnte, verändert. Nicht nur ein Anbau wurde nötig, sondern auch viele Sanierungsarbeiten standen an. Seit einiger Zeit laufen nun die Umbauarbeiten am Gerätehaus. 640 Arbeitsstunden haben die Aktiven bereits geleistet. Dabei wurde nicht nur der rund 20 Quadratmeter große Anbau fertiggestellt, sondern auch das Dach komplett neu eingedeckt.

10 000 Euro eingeplant

Mittlerweile wurde auch der Anbau außen verputzt und erhielt einen neuen Anstrich. Ein Großteil der Arbeiten fiel auch auf die Außenanlagen, wie Bürgermeister Peter Braun und Winbuchs Marktrat Georg Koller bei einem Ortstermin von Ludwig Spies erfuhren. Neu gestaltet wurde auch der Containerbereich.

Ein Teil der Arbeiten wie die Gestaltung der Außenanlagen wird im neuen Jahr erledigt. Im Frühjahr werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können sich die Führungskräfte zusammen mit den Aktiven auf die Weiterentwicklung der Feuerwehr konzentrieren. Die Materialkosten übernimmt der Markt Schmidmühlen, der im Haushalt hierfür 10 000 Euro eingeplant hat.
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