Südliche Ortseinfahrt sanieren

CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger legt großen Wert auf eine solide Haushaltspolitik. Bild: u

Die Einwohner aus Weiher und Kricklhof wollen sich nicht damit abfinden, dass die Kreisstraße AS 18 im Bereich der AKW-Kaolingrube auf der Ostseite nicht durch Leitplanken gesichert wird. Unmissverständlich deutlich machten sie dies beim CSU-Bürgergespräch im Gasthaus Schadl.

Grundsätzlich standen vor allem lokale Themen im Mittelpunkt der von der Ortsvorsitzenden Birgit Birner geleiteten Veranstaltung. So sind die Weiherer der Meinung, dass die holperige südliche Ortseinfahrt dringend saniert und neu geteert wird. Darüber hinaus wäre es wünschenswert ab der Kreisstraßenabzweigung bis zum Ortseingang beim Forsthaus parallel zur Straße einen Geh- und Radweg anzulegen. Um die Übersicht bei der Einmündung zu verbessern, sollten einige Sträucher zurückgeschnitten werden, die in Richtung Monte Kaolino entlang des Geh- und Radwegs stehen. Auf der Wunschliste stand zudem, das Brüstungsgeländer bei der Fensterbachbrücke zwischen der Filialkirche Mariä Opferung und dem Anwesen Wendl fertigzustellen. In Sachen Leitplanken bei der AKW-Grube sah die Versammlung den Kreis gefordert. Auf der östlichen Seite der AS 18 gehe es fünf Meter neben der Straße an die dreißig Meter senkrecht in den Abgrund. Der Maschendrahtzaun biete keinen Schutz. Es sei allerhöchste Zeit, dass der Landkreis als Straßenbaulastträger auf die geänderte Situation reagiert. "Oder muss erst ein tödlicher Unfall passieren, bis etwas gemacht wird?"

Positiv äußerten sich die Anwesenden über die Parkplatzsituation in der Innenstadt. Einig war man sich auch darin, dass im neu gestalteten Kreuzungsbereich der Ehenfelder-, Kohlberger-, Mühl- und Josefstraße die Vorfahrtsregelung beibehalten werden sollte. Die Einstellung des Spiegels bedürfe einer Korrektur. Bürgermeister Hermann Falk und CSU-Fraktionssprecher Dr. Hans-Jürgen Schönberger zeigten eine Fülle von Aufgaben auf, die die Stadt bewältigen muss. Im Rahmen der Altstadtsanierung stünden die Sanierung der Kloster- und Postgasse auf der Agenda, außerdem der Abschnitt der Georg-Schiffer-Straße von der Apotheke bis zur Bundesstraße 14. Ein vordringliches und sicher finanziell aufwändiges Projekt sei die Sanierung des Schulkomplexes.

Neuer Einkaufsmarkt

Der Stadtrat müsse sich auch mit der Zukunft des stadteigenen Josefshauses befassen. Geld müsse man für den Ankauf von Grundstücken im südöstlichen Stadtgraben in die Hand nehmen, um dort den Bau eines Einkaufsmarktes zu realisieren. Aus Sicht der CSU-Fraktion, so Dr. Schönberger, müsse man weiterhin die Finanzierbarkeit im Auge behalten. Die Stadt müsse an ihrer soliden Haushaltspolitik festhalten.
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