Super Einstand für Trainerduo

Landesliga-Neuling SV Poppenreuth feierte mit dem 3:1 gegen den FSV Stadeln seinen zweiten Heimsieg. Hier nimmt David Benda (Vierter von rechts) nach seinem Treffer zum 2:1 die Glückwünsche der Teamkollegen entgegen. Bild: Gebert

Einstand nach Maß für das neue Trainerduo des SV Poppenreuth: Beim Debüt von Vaclav Peroutka und Müfit Topcu feierte der Landesliga-Neuling einen 3:1-Erfolg gegen den FSV Stadeln.

Poppenreuth. (rez) Für Poppenreuth begann das Spiel nach Wunsch. Nach dem ersten Eckball stand Veleman goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein. Nach diesem Blitztor in der ersten Minute hatte der SVP das Spiel im Griff, lief bei den Angriffen aber immer wieder ins Abseits. Mit zunehmender Dauer kamen die Gäste besser ins Spiel. Vor allem mit ihrem schnellen Spiel über Außen brachten sie die heimische Abwehr in Verlegenheit. Zunächst verpasste S. Reischl eine Hereingabe von Gräf (20.), zwei Minuten später wurde Gräf nach einem Freistoß am langen Pfosten alleine gelassen und markierte volley das 1:1. Danach verlief das Spiel ausgeglichen mit je einer Chance für beide Teams: Nickl köpfte nach einer Flanke von Sladecek freistehend am Tor vorbei (32.) und auf der Gegenseite setzte Gräf einen 17-m-Freistoß knapp über den Winkel (42.).

Nach dem Seitenwechsel hatte Stadeln ein optisches Übergewicht. Einen Fernschuss von Riese lenkte SV-Torwart T. Martinec über die Latte. Poppenreuth verlegte sich aufs Kontern und hatte zunächst Pech, dass Benda eine Flanke von Sladecek nicht richtig platzieren konnte und wenig später Hostalek eine Hereingabe am Elfmeterpunkt nicht unter Kontrolle brachte. Dazwischen zwei Schrecksekunden für die Heimelf: Heidel spielte einen schlampigen Rückpass, den sich Riese erlief, aber Torwart T. Martinec bügelte den Fehler aus. Eine Minute später wieder ein missglücktes Abspiel, diesmal klärte T. Martinec gegen den alleine vor ihm auftauchenden Gräf.

Werner bereitet 2:1 vor

Dann kam der energische Auftritt von Werner. Er erkämpfte sich den Ball kurz hinter der Mittellinie, setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und legte uneigennützig quer auf Benda, der nur noch einzuschieben brauchte. Es folgten wütende Angriffe der Gäste, die aber von der jetzt gut stehenden SV-Abwehr unterbunden wurden. Auf der anderen Seite setzte Poppenreuth mit Kontern immer wieder Nadelstiche: Werners Hereingabe fand keinen Abnehmer, Hiblers Flanke köpfte Benda über das Tor und D. Martinec brachte das Leder nicht an Keeper Erk vorbei. In der 83. Minute musste T. Martinec noch zwei Mal gegen Gräf und S Reischl sein Können aufbieten. In der Nachspielzeit machte Sladecek alles klar. Nachdem sich Weghorn verschätzt und den Ball unterlaufen hatte, lief er alleine aufs Tor und vollstreckte.

Gästetrainer Alexander Rambau monierte, dass sein Team "die Poppenreuther Geschenke nicht annahm". Sonst sei aber der Sieg der Heimelf verdient, die das Spiel nach dem 2:1 clever herunterspielte. Vac-lav Peroutka war mit dem Ergebnis und der Leistung der zweiten Halbzeit zufrieden. Bis zur Pause habe man dem Gegner auf den Außenbahnen zu viel Platz gelassen. Aufgrund der "kämpferisch sehr guten Vorstellung" sei der Sieg verdient.
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