SV 08 Auerbach beim HC Erlangen II
Alte Bekannte

Man kennt sich: Aus vielen Vorbereitungspartien und Punktspielen. Und aus gemeinsamen Zeiten. Die Auerbacher Mario Schmidtke, Felix Müller, Philipp Walzik und Spielertrainer Tobias Wannenmacher trugen jahrelang das Trikot des HC Erlangen, auf der anderen Seite steht mit Sebastian Walz ein Ex-Auerbacher im Kader der Mittelfranken.

Vor dem Duell in der Handball-Bayernliga zwischen der Bundesligareserve des HC Erlangen und dem SV 08 Auerbach am Samstag, 11. Oktober, um 15.45 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle spricht die Bilanz klar für die Gäste, die fünf der letzten sechs Spiele gegen die Erlanger gewannen. Allerdings war es ausgerechnet der HC, der dem SV 08 in der Meistersaison 2011/12 einen von drei Punkten abluchste.

"Ich rechne mit etwa 400, 500 Zuschauern und hoffe, dass besonders viele aus Auerbach darunter sein werden", sagt Tobias Wannenmacher, den eine gemeinsame erfolgreiche Zeit bei der CSG Erlangen, einem der Gründungsvereine des 2001 gegründeten Handball-Clubs Erlangen, mit seinen beiden Trainerkollegen Roland Wunder und Helmut Hofmann verbindet. Wannenmacher: "Ich weiß, dass sie ihr junges Team hochmotiviert auf das Feld schicken werden, speziell gegen uns. Da brauchen wir jede Unterstützung, die wir bekommen können."

Das Team des Tabellensechsten hat nicht mehr viel mit der Mannschaft gemein, die zuletzt vor zwei Jahren in einem Ligaspiel gegen Auerbach antrat. Selbst im Vergleich zur Vorsaison mussten einige Veränderungen vorgenommen werden. Max Lotter (HC Sulzbach), Lukas Böhm (HSC Bad Neustadt), Stefan Meier (TSV Lohr) und Matthias Grünert (DJK Waldbüttelbrunn) verließen den Verein. Hannes und Georg Münch, die nach dem Karriereende in der ersten Mannschaft zumindest zeitweise dem Reserveteam zur Verfügung standen, zogen sich zurück. Trotz dieser gewichtigen Abgänge gelang ein besserer Start als im Vorjahr. Vor allem das Unentschieden in Unterhaching ließ aufhorchen. "In Unterhaching wird so mancher Federn lassen müssen", sagt Wannenmacher. "Das Remis zeugt einerseits von ihrer Stärke, hilft uns andererseits aber auch, sie trotz unserer guten Ergebnisse nicht zu unterschätzen."

Stärkster Mannschaftsteil der Mittelfranken ist die Defensive, vorallem die Top-Torhüter Rene Selke, der im Vorjahr noch dem Bundesligakader angehörte, Lars Goebel und Michael Haßferter. Offensiv blieb der HC zwar hinter den eigenen Erwartungen zurück, dennoch gilt es für die Oberpfälzer, ein besonderes Augenmerk auf den quirligen Rechtsaußen Marvin Wunder (21) und den torgefährlichen Mittelmann Thomas Halota (23) zu richten.

"Wir wollen unseren bisher guten Start fortsetzen und zeigen, dass wir nicht zu unrecht da oben stehen. Mit der nötigen Konzentration und der Hilfe unserer Fans wird uns das auch gelingen", glaubt der Auerbacher Spielertrainer. Dass er am Samstag Geburtstag hat, könnte eine zusätzliche Motivation für sein Team sein - auch wenn er selbst dies als "nebensächlichen Aspekt" abtut.

SV 08 Auerbach: Tor: Walzik, M. Müller. Feld: Tannenberger, Weiss, Lux, Schnödt, Wannenmacher, Herold, Schmidtke, Schramm, F. Müller, Wolf, Schöttner.
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