SV 08 Auerbach II erwartet taumelnden Nachbarn HG Amberg
Das wahre Gesicht zeigen

Im Hinspiel hatte die HG Amberg (in den weißen Trikots von links Christian Strasser, Tobias Streber und Max Schobert) den SV 08 Auerbach II (von links Jonathan Kraus und Matthias Feder) am Rande einer Niederlage, verlor aber unglücklich mit 23:24. Bild: Ziegler
(edt/zyz) Nach vier Auswärtsspielen in Folge treten die Bezirksoberliga-Handballer des SV 08 Auerbach II endlich wieder vor eigenem Publikum ab. Die Mannschaft von Trainer Mike Werner erwartet am Sonntag, 25. Januar, um 16 Uhr die HG Amberg in der Helmut-Ott-Halle.

Für viele überraschend ist die derzeitige Situation der Amberger. Mit nur acht Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Roland Schmid auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch genau hier liegt wohl auch die Gefahr für die Auerbacher. Die Gäste werden mit allem Mitteln versuchen, sich aus dieser Lage zu befreien. Genug Qualität haben die Gäste auf jeden Fall. Mit Linksaußen Tobias Hirsch steht einer der Top-Torschützen der Bezirksoberliga in den Reihen der Amberger und auch Torhüter Martin Feldbauer spielt bislang eine starke Saison.

Die Auerbacher sollten gewarnt sein, vor allem auch, weil sie in der vergangenen Woche bei der Niederlage in Schwarzenfeld wieder deutlich aufgezeigt bekamen, dass ohne die nötige Einstellung und Kampfkraft jeder Gegner zu einem großen Hindernis wird.

Vor eigenem Publikum will der Tabellenzweite aber sein wahres Gesicht zeigen und hofft dabei auf die lautstarke Unterstützung der Fans. Schließlich erwartet man im Auerbacher Lager ein ähnlich hitziges und umkämpftes Derby wie im Hinspiel. Damals sicherten die Blau-Weißen in der Schlussminute beide Punkte und feierten ihren ersten Saisonsieg. Die Mannschaft wird also versuchen, mit einem weiteren Derbysieg in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Das ist auch das Ziel der HG Amberg. Deren Lage war noch nie so brenzlig. Einige Spieler haben das Schrillen der Alarmglocken zu lange überhört oder sind von dem Dauerton der vergangenen Wochen gelähmt. "Uns steht das Wasser bis zum Hals", kommentiert HG-Trainer Roland Schmid die aktuelle Situation unmissverständlich und ergänzt: "Wir müssen da weg!"

Dazu ist jedoch eine massive Steigerung in allen Bereichen nötig, denn mit dem Hoffen auf die Derby-Gesetze ist es nicht getan: Die Spieler müssen sich selbst aus dem Sumpf herausziehen und dazu sind Entschlossenheit, Kampfkraft und vor allem auch das Kollektiv gefordert.

Im Gegensatz zur Vorwoche verändert Ambergs Trainer Roland Schmid den Kader auf drei Positionen. Mit Bastian Schaller und Jonas Rohrbach stoßen zwei A-Jugendliche zum Team. Dazu feiert Sven Wirth von der HSG Oberhessen sein Debüt im Trikot der HG Amberg. Der Neuzugang kam aber erst Anfang Januar zum Team und muss noch die Bindung zum Spiel finden.
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