SV Diendorf rückt wieder heran

Florian Lattka, Kapitän und Torschütze zum 1:0-Heimsieg des SV Pullenried gegen den SC Altfalter, holt zum Schuss aus, wird aber von Gästespieler Tobias Wiesgickl abgeblockt. Bild: ham

Der SV Erzhäuser führt weiterhin die A-Klasse Mitte an, auch wenn der SV Diendorf wieder bis auf zwei Punkte herangerückt ist. Ein weiterer hartnäckiger Verfolger bleibt der 1. FC Pertolzhofen.

Wernberg. (lfj) Klassenprimus Erzhäuser besiegte den SV Altendorf (12./9) mit 2:0 und konnte den SV Diendorf (2./26), der am Freitag das Derby gegen den SC Altfalter (10./12) mit 5:0 gewann und am Sonntag das Spitzenspiel bei der SG Silbersee 08 (4./21) mit 2:1 für sich entschied, auf Distanz halten. Der 1. FC Pertolzhofen (3./23) feierte bei Mitabsteiger und neuem Schlusslicht 1. FC Schwarzenfeld II (14./7) einen 7:1-Kantersieg und bleibt ebenfalls in der Verfolgerrolle.

Lediglich der SV Seebarn (5./19) hält nach dem 2:1-Erfolg gegen den SV Bernried (11./11) noch Anschluss an die Spitzengruppe. Der dritte Absteiger, FC Niedermurach (8./14), kommt einfach nicht in die Gänge. Gegen den 1. FC Neunburg (9./14) setzte es eine 1:2-Heimniederlage. Der TSV Dieterskirchen (6./15) musste beim vorherigen Schlusslicht TSV Nittenau II (13./8) eine 0:3-Niederlage quittieren. Mit einem 1:0-Sieg über den SC Altfalter (10./12) konnte sich der SV Pullenried (7./14) etwas aus der Abstiegszone befreien.

TSV Nittenau II       3:0 (0:0)       TSV Dieterskirchen
Tore: 1:0 (48.) Stefan Kandlbinder, 2:0 (58.) Mark Bagi, 3:0 (76.) Christopher Daske - SR: Andreas Graßmann (TSV Stulln) - Zuschauer: 40.

(lfj) Die Heimelf präsentierte sich im ersten Spielabschnitt etwas stärker, doch bei viel Mittelfeldgeplänkel und wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten gab es bis zur Pause keine Treffer. Im zweiten Durchgang gelangen Nittenau dann teilweise schön herausgespielte Tore, während die Gäste nur wenig entgegenzusetzen hatten und auch kaum gefährlich wurden. Am Ende stand ein verdienter 3:0-Sieg der Nittenauer, die damit die rote Laterne abgaben.

FC Niedermurach       1:2 (1:1)       1. FC Neunburg
Tore: 1:0 (18.) Andreas Prey, 1:1 (24.) Miroslav Vachtl, 1:2 (81.) Georg Schmid - SR: Alois Kleierl (SpVgg Pfreimd) - Zuschauer: 90.

(lfj) Die derzeit extrem dünne Spielerdecke des FC Niedermurach machte sich in diesem Spiel deutlich bemerkbar. Beide Mannschaften begannen hektisch mit wenig erkennbarem System. Prey gelang mit einem raffinierten Heber ins linke Eck das 1:0 für die Gastgeber. Diese Führung egalisierte Vachtl zum 1:1-Halbzeitstand. Auch die zweite Spielhälfte zeichnete sich nicht durch Schönheit aus. Mit weiten Bällen versuchten die Gastgeber schnell zum Torerfolg zu kommen, aber die Gästeabwehr stand meistens sehr gut und brachte die Einheimischen durch schnelles Umschalten immer wieder in Verlegenheit. Der letztlich glückliche Siegtreffer für den FC Neunburg gelang Georg Schmid zehn Minuten vor dem Ende.

SV Seebarn       2:1 (2:0)       SV Bernried
Tore: 1:0 (26.) Martin Kirchberger, 2:0 (42.) Alexander Zimmet, 2:1 (63.) Jan Talas - SR: Peter Scholz (FC Stamsried) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (55.) Thomas Kirchberger (Seebarn)

(lfj) In einem Match auf schwachem Niveau bekam die Heimelf das Spielgeschehen nach zehn Minuten immer mehr in den Griff, zudem konnten die Gäste einen Elfer nicht verwandeln. Seebarn gelang dagegen durch Kirchberger der verdiente Führungstreffer, kurz vor der Pause ließ Zimmet den wichtigen zweiten Treffer folgen. Im zweiten Abschnitt verloren die Platzherren nach einer Ampelkarte den Faden und versuchten nach dem Anschlusstreffer durch Talas den knappen Vorsprung zu verwalten. Letztendlich geriet der verdiente Sieg nicht mehr in Gefahr, doch hätte das Spiel auch anders laufen können.

SG Silbersee 08       1:2 (1:1)       SV Diendorf
Tore: 1:0 (6.) Sebastian Wagner, 1:1, 2:1 (11./76.) Matthias Ploed - SR: Willi Greber (TSV Pleystein) - Zuschauer: 220 - Besonderes Vorkommnis: (35.) Sebastian Hösl (Diendorf) wird mit schwerer Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert

(lfj) Im Spitzenspiel konnten die Gäste die Big Points aus Treffelstein entführen. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und spielten auf Sieg. Die frühe Führung der Heimelf durch Wagner glich Ploed bald wieder aus, mit dem 1:1 ging es auch in die Halbzeit. Ploed gelang etwa eine Viertelstunde vor Schluss auch die Diendorfer 2:1-Führung, worauf die SG Silbersee zwar auf den Ausgleich drängte, aber nicht mehr zwingend genug zum Abschluss kam. Am Ende gewann die glücklichere Mannschaft, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.

SV Erzhäuser       2:0 (0:0)       SV Altendorf
Tore: 1:0 (67.) Jakub Svokac, 2:0 (73./Foulelfmeter) Mehmed Keyhan - SR: Alois Bösl (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 120

(lfj) Die Platzherren waren über die gesamte Spielzeit spielbestimmend und vergaben bereits in der ersten halben Stunde reihenweise beste Möglichkeiten. Sie hatten auch noch Pech mit zwei Pfostentreffern. Altendorf gab zehn Minuten vor der Pause seinen einzigen Torschuss ab, dieser landete allerdings an der Latte. Im zweiten Durchgang erhöhte der SVE den Druck, erspielte sich Chancen und kam durch Svokac folgerichtig zum verdienten Führungstreffer. Nachdem Keyhan per Elfer das 2:0 besorgte, verwaltete Erzhäuser gegen die harmlosen Gäste ohne große Mühe das Ergebnis.

SV Pullenried       1:0 (1:0)       SC Altfalter
Tore: 1:0 (44.) Florian Lattka - SR: Helmut Saalbach (SC Ettmannsdorf) - Zuschauer: 100 - Besonderes Vorkommnis: (25.) Markus Hoffmann (Pullenried) verschießt Handelfmeter

(lfj) In einem hektischen und kampfbetonten Spiel schaffte der SV Pullenried einen knappen, aber insgesamt auch verdienten Sieg. In den ersten 20 Minuten gab es kaum nennenswerte Aktionen auf beiden Seiten. Ein Handelfmeter brachte nicht die erhoffte Führung, denn Hoffmann setzte das Leder neben das Tor. Nach einem schönen Spielzug erzielte der starke Lattka kurz vor der Pause die verdiente Pullenrieder Führung. Nach der Halbzeit kam durch einige unverständliche Entscheidungen des Schiedsrichters unnötig Hektik auf. Beide Teams brachten kaum noch etwas Zählbares zustande, so dass es beim 1:0-Sieg des SV blieb.
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