SV Etzenricht bezwingt den ASV Burglengenfeld
Testsieg verdient

Martin Pasieka (rechts) erzielte zwei Etzenrichter Treffer beim 3:2-Sieg in Burglengenfeld. Bild: war
ASV Burglengenfeld: Marco Epifani, Rösch, Schihada, Sander, Seibert, Schleicher, Rothut, Zwick, Benjamin Epifani, Meier (46. Kraus), Maier (46. Götzfried)

SV Etzenricht: Schreglmann, Mark, Plössner, Pasieka, Stephan Herrmann, Schärtl, Klaus Herrmann, Lorenz, Schimmerer, Scharnagl (65. Schmid), Müller

Tore: 1:0/2:0 (10./15.) Thomas Maier, 2:1/2:2 (23./57.) Martin Pasieka, 2:3 (73.) Thomas Schärtl - SR: Thomas Ehrnsperger (FC Rieden) - Zuschauer: 50

(war) Nicht der favorisierte Tabellenführer, sondern der Außenseiter und Tabellendreizehnte der Landesliga Mitte verließ am Samstag den Kunstrasenplatz in Burglengenfeld als Sieger. Der SV Etzenricht siegte in einem Testspiel beim ASV mit 3:2. "Vollkommen verdient, die Mannschaft kommt hervorragend auf diesen Platzverhältnissen zurecht, hat wiederum auch in spielerischer Hinsicht eine überzeugende Leistung abgeliefert", freute sich SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann.

Dabei steckte die Truppe von Michael Rösch wie gegen Vorwärts Röslau einen frühen Rückstand wer, zeigte sich von den Gegentreffern unbeeindruckt. Nach einer Viertelstunde führte der gastgebende ASV schon mit 2:0. Doppeltorschütze Thomas Maier profitierte beim Führungstreffer von einem Abstimmungsproblem zwischen einem SV-Verteidiger und Chris Schreglmann, der ansonsten den verletzten Michael Heisig fehlerlos zwischen den Pfosten vertrat. Das 0:2 entwickelte sich über die rechte Außenbahn, Maier verarbeitete eine Maßflanke mit Perfektion. Die Gäste hielten dagegen, eröffneten sich mit zügigem Kombinationsfußball Chancen. Nach feinem Doppelpassspiel mit Stephan Herrmann verkürzte Martin Pasieka auf 1:2.

Etzenricht übernahm auch nach dem Seitenwechsel die Initiative kam zu einer dicken Kopfballgelegenheit durch Tobias Plössner (50.), bevor wiederum Pasieka ausglich. Die Vorarbeit deckte sich mit dem ersten Treffer, resultierte aus einer Co-Produktion mit Kapitän Herrmann. In Minute 67. stand SVE-Torhüter Schreglmann im Brennpunkt, er vereitelte mit einer Parade die in dieser Phase klarste Chance für die Elf von Matthias Bösl. Zunächst blockte er einen brandgefährlichen Freistoß von ASV-Spielführer Patrick Schleicher, dann wehrte er mit feinem Reflex auch den Nachschuss ab. Über eine Standardsituation glückte Thomas Schärtl das spielentscheidende 3:2. Er hatte genau Maß genommen, sein raffinierter Freistoß touchierte den Innenpfosten, Epifani war machtlos gegen diesen Schuss.
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