SV Etzenricht entspannt zum Tabellennachbarn TSV Waldkirchen
Doch kein Endspiel

Wenn sich der SV Etzenricht im letzten Saisonspiel beim TSV Waldkirchen so gut verkauft wie im letzten Heimspiel gegen Schierling, Szene mit Martin Pasieka (links), sollte auch beim Tabellennachbarn ein gutes Abschneiden möglich sein. Bild: war
Etzenricht. (war) Vor wenigen Wochen sah es noch so aus, als würde der letzte Spieltag ein "Endspiel" um das Fernbleiben von einem Relegationsplatz zu werden. Inzwischen sind am Samstag, 23. Mai, beim 34. Spieltag (Anstoß bereits 14 Uhr in der kompletten Liga) sowohl Gastgeber TSV Waldkirchen (12./44 Punkte) als auch der SV Etzenricht (13./41 Punkte) gesichert. Es geht also nur noch um Kosmetik, um die Endplatzierung in der Tabelle.

Als Vorjahresvierter in der Landesliga-Staffel Südost hatte sich der Club aus der Passauer Peripherie einen einstelligen Rang in die Zielvereinbarung geschrieben. Bis zum 23. Termin belegte die Hollmüller-Truppe auch Tabellenplatz 7, war zuvor niemals schlechter als auf 8 notiert, driftete aber in der Folge ab und erfüllte die eigenen und die Erwartungen einiger Experten nicht. Kontrastreich fielen auch die letzten Resultate aus. Alles war dabei, ein 5:0 gegen Vilseck folgte ein 0:6 in Neumarkt zuvor gab es ein 1:1 gegen den TV Schierling. Mit dem gleichen Resultat gegen den gleichen Konkurrenten bestritt der SV Etzenricht das letzte Heimspiel in der Vorwoche, hätte nach einer kräftig verbesserten zweiten Halbzeit auch drei Punkte buchen können.

Als Vierter hatte auch der Sportverein die letzte Runde gemeistert. Der Verein musste allerdings im Gegensatz zum TSV Stammspieler in Ausmaß einer Mannschaftsstärke und mit Faruk Maloku auch noch seinen Trainer ziehen lassen, stand vor einem Umbruch. "Wir sind happy über den erreichten Klassenerhalt, die zuletzt eingesetzten Spieler haben mein Vertrauen", prognostizierte SV-Trainer Michael Rösch und kündigte damit an, dass die Besetzung sich maximal auf einer Position verändern könne. Innenverteidiger Tobias Plössner, der sich beim Warmmachen verletzte, könnte wieder in seine angestammte Position rücken. Verneint hatte der Coach die Rückkehr von Klaus Herrmann, den Rückenprobleme für den letzten Spieltag matt setzen.

Die Gastgeber aus dem "Dreiländereck" wollen sicher die Hinspiel-Niederlage wett machen. Die hektische Nachholpartie Ende November, kurz vor der Winterpause endete 3:1 und der TSV handelte sich nach einer 1:0-Führung Gelb-Rot in Serie ein, beendete die Partie mit drei Mann weniger. Auf dem Schirm muss die SVE-Deckung Waldkirchens Sturmführer Martin Krieg haben, mit 23 Treffern rangiert der 25-jährige ganz oben der Top-Torschützenliste der Liga.

Nach dem Match und dem immerhin 430 Kilometer umfassenden Ausflug folgt am Samstagabend die Saisonabschlussfeier auf dem eigenen Sportgelände, an dem auch die Nachwuchsteams des SV teilnehmen und Gönner sowie Fans eingeladen sind.
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