SV Etzenricht gehört beim Medienhaus-Cup zum Inventar - Zwei Mal der Sieger
Halbfinale fast schon ein Muss

Weiden. Der Medienhaus-Cup ohne den SV Etzenricht? Kaum vorstellbar. Der Landesligist gehört mithin zum Inventar des größten Hallenfußballturniers in der Region. Seit der Premiere im Jahr 2006 waren die Blau-Schwarzen jedes Jahr am Start. Und auch bei der diesjährigen Auflage am Samstag, 27. Dezember, ab 15.30 Uhr in der Weidener Mehrzweckhalle ist der Tabellendreizehnte der Landesliga Mitte mit dabei.

Die Etzenrichter drückten dem Medienhaus-Cup in den vergangenen Jahren ihren Stempel auf. Die Mannschaft erreichte fast immer das Halbfinale, gewann das Turnier 2009 und 2012. Nur im vergangenen Jahr wollte es nicht so richtig laufen, da landete die Truppe von Ex-Trainer Faruk Maloku auf dem fünften Platz.

Mit Fanunterstützung

Für SV-Spielleiter Manfred Herrmann ist dies Grund genug, die Messlatte wieder etwas höher, sprich Vorschlussrunde, anzulegen. Auch nach all den Jahren ist die Lust auf den Höhepunkt der Hallenfußballsaison ungebrochen. "Ich war schon bei etlichen Turnieren, aber die Mehrzweckhalle bietet immer wieder eine unerreichte Atmosphäre. Es sind ja auch immer viele Etzenrichter Fans vor Ort. Schon deshalb müssen sich die Spieler ordentlich präsentieren", fordert der Funktionär.

Herrmann war es egal, in welche Gruppe sein Team gelost wurde. "Es sind die acht besten Mannschaften aus der näheren Region vertreten. Und alle verfügen über ausgezeichnete Hallenfußballer. Glück und Tagesform entscheiden über Erfolg oder Misserfolg", sagt Herrmann.

"Auf jeden Fall wollen wir heuer wieder ein gewichtiges Wort mitreden." Keine leichte Aufgabe. Immerhin muss sich der SVE in der Gruppe B gegen die beiden Bayernligisten SpVgg SV Weiden und DJK Ammerthal sowie den Ligakonkurrenten SC Ettmannsdorf durchsetzen.

Für den neuen Trainer Michael Rösch bietet der Medienhaus-Cup eine gute Gelegenheit, seine Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis auf das Saisonziel Klassenerhalt positiv einzustimmen.

Der 28-jährige Nachfolger von Bernd Rast ist ein Etzenrichter Eigengewächs und kennt sich somit bestens im Verein aus. Nach schweren Verletzungen hatte er seine Spielerkarriere frühzeitig beendet, den B-Schein absolviert und als Co-Trainer unter Faruk Maloku Erfahrungen gesammelt. "Das Vertrauen des Vereins erfüllt mich schon mit Stolz. Ich bin mir sicher, dass wir einiges auf die Beine stellen können und den Landesligaverbleib schaffen werden", ist Rösch optimistisch.

Erste Bewährungsprobe

Den Medienhaus-Cup bewertet Rösch als "erste Bewährungsprobe" auf der Trainerbank. "Sollten wir das Halbfinale erreichen, ist alles möglich." Welche Spieler die SVE-Farben vertreten, darüber will er mit seinem Co-Trainer Tim Haberl entscheiden: "Eingesetzt werden nur Akteure, die Bock auf Hallenfußball haben."
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