SV Etzenricht gewinnt in Schierling verdient mit 3:1
Nach einer halben Stunde 3:0 vorn

Schierling. Der SV Etzenricht präsentierte sich vor der Pause im Schierlinger Laberstadion in blendender Verfassung und zeigte nach vier Niederlagen in Serie den notwendigen Ehrgeiz, den Abstand in der Tabelle auf diesen direkten Konkurrenten zu verringern. Das gelang mit einem verdienten 3:1-Erfolg.

Kein halbe Stunde war gespielt und die Rast-Schützlinge führten mit 3:0. Rast hatte die Startelf auf einigen Positionen umgebaut. Für den beruflich verhinderten Stammtorhüter Michael Heisig sprang René Wächter in die Bresche und hielt auch ohne Training tadellos. Ferner war Tobias Plössner von Beginn an dabei, ebenso Thomas Schärtl.

13 Minuten war die Partie alt, als es das erste Mal hinter TV-Keeper Michael Wedanner einschlug. Nach einem Freistoß von Stephan Herrmann war Innenverteidiger Konstantin Graßl mit dem Kopf zur Stelle. Für den Doppelschlag sorgte wenige Minuten später Martin Pasieka. Wie Slalomstangen umkurvte er ein halbes Dutzend Gegenspieler einschließlich dem Torhüter und schloss diese Klasse-Einzelaktion sicher ab. Gefahr für das Etzenrichter Tor gab es erstmals in Minute 19 nach einem Ballverlust von Klaus Herrmann im Mittelfeld. Schierlings Jakob Grauschopf scheiterte im Nachschuss am aufmerksamen Wächter. Als "Ping-Pong-Tor" muss man das 3:0 beschreiben. Über mehrere Kontakte landete der Ball nach einer Ecke hinter der Linie, der Schiedsrichter-Assistent hatte genau aufgepasst. Andreas Schimmerer traf aus der kurzer Distanz.

"Ich bin gespannt, ob wir heute nach dem Wechsel stabiler auftreten. Das ist Kopfsache", sagte SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann in der Pause. Denn sowohl gegen den SC Regensburg als auch gegen SV Hutthurm hatte sein Team Pausenführungen verspielt. Unverkennbar steigerten sich die Platzherren nach dem Wechsel und kamen durch Jakob Grauschopf nach knapp einer Stunde zum 1:3. Davon beflügelt versuchte der TV, allen voran Torjäger Christian Brandl, das Ergebnis zu verkürzen. Der Spielertrainer deutete seine Gefährlichkeit an (69.), sein Schuss aus acht Metern ging aber über die Latte. In der Schlussviertelstunde stellte sich auch aufgrund der frisch eingewechselten Leute wieder Ruhe und Sicherheit im Spiel des SV Etzenricht ein. Der verdiente Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.
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