SV Etzenricht ist gewarnt
Landesliga Mitte

Etzenricht . Am Samstag, 25. April, um 16 Uhr trifft der SV Etzenricht auf der Sportanlage in der Alfons-Auer-Straße auf das Landesliga-Schlusslicht SC Regensburg. Gewarnt sind die Etzenrichter genug, denn sie bezogen eine schmerzliche Heimniederlage gegen den Sportclub.

2:0 und 3:1 lag der von Bernd Rast damals trainierte SV bei Sonnenschein komfortabel vorne. Mit dem aufziehenden Gewitter über der Siegfried-Merkel-Sportanlage kippte die Partie aber. Der dreifache SC-Torschütze Simon Steinbauer und seine Kollegen drehten diese in ein aus Etzenrichter Sicht enttäuschendes 3:4.

Das letzte Erfolgserlebnis der Donaustädter ist noch nicht lange her. Es datiert vom 11. April und war ein 2:1-Heimsieg gegen den FV Vilseck. Generell holte der SCR einen Großteil von insgesamt 17 Punkten gegen die gleichen Teams. Sechs Zähler gegen Vilseck, vier gegen Waldkirchen und zwei gegen Tegernheim zeugen von einer gewissen Spezialisierung. Und der Zug in Richtung Relegation ist für den SC noch nicht abgefahren.

Beim 2:0 gegen den SV Fortuna trat die Elf des SVE mit Leidenschaft, Disziplin und absolutem Siegeswillen auf und erntete Lob vom Trainer. Michael Rösch fordert: "Wir wollen an diese Leistung anknüpfen, einen weiteren Dreier nachlegen und aufgrund der Hinrunden-Niederlage Wiedergutmachung betreiben."

Ihm ist wohl aber auch bewusst, dass in der Liga jeder gegen jeden verlieren kann und keine Geschenke verteilt werden. "Wir wissen haargenau, dass wir einmal mehr an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, wenn wir diese wichtigen Punkte für uns buchen wollen." Die Aufstellung wird sich marginal verändern. Michael Heisig kehrt nach nur einwöchiger Sperre auf seinen Stammplatz im Tor zurück, ansonsten deckt sich die Besetzungsliste mit der vom vergangenen Samstag.

Bayernliga Nord FC Amberg plant Sieg fest ein

Amberg. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Memmelsdorfer Bilanz ist vor dem Spiel am Samstag, 25. April, um 16 Uhr beim FC Amberg katastrophal. Acht Punkte Rückstand sind es auf den Vorletzten TSV Neudrossenfeld. Aus 29 Spielen hat der SVM erst 10 Punkte geholt, dabei 76 Gegentore kassiert und ging erst ein Mal als Gewinner vom Platz - im November beim 1:0-Sieg gegen den FSV Erlangen-Bruck.

Rolf Lamprecht ist der dritte Trainer, der in dieser Saison sein Glück versucht. Hans-Jürgen Heidenreich, der die Saison auf dieser Position begann, holte in 20 Spielen nur drei Unentschieden. Unter Interimscoach Thomas Schulz gab es den einzigen Dreier der Saison, und seit der Winterpause steht nun der 71-jährige Lamprecht an der Seitenlinie.

Dass die Amberger Serie von 13 Spielen ohne Niederlage ausgerechnet gegen Memmelsdorf endet, würde schon sehr nach Fußballwunder klingen. "Wer gegen uns verliert, ist die Lachnummer der Liga", schmunzelt Rolf Lamprecht. Genau das will der FC Amberg verhindern. Dafür stehen Trainer Timo Rost alle Mann zur Verfügung.
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