SV Etzenricht klarer Favorit gegen Schlusslicht SpVgg Ruhmannsfelden
Böse Überraschung vermeiden

Etzenricht. (war) Das finale Heimspiel vor der Winterpause für den SV Etzenricht, der nächste Termin wurde vom Verband auf März 2014 gelegt, findet am Samstag, 23. November gegen die SpVgg Ruhmannsfelden statt. Danach folgt noch eine Auswärtspartie, denn nächstes Wochenende geht es zum Oberpfalz-Duell nach Burglengenfeld.

Natürlich ist Etzenricht klarer Favorit, zumal in der Hinrunde im Bayerwald ein deutlicher 5:0-Erfolg gefeiert werden konnte. Bei den zu erwartenden Platzverhältnissen sieht der sportliche Leiter Reinhard Marschke allerdings keinen Vorteil. Seine Warnung: "Alles andere als ein klares Resultat zu unseren Gunsten wäre eine Überraschung und deshalb müssen wir die undankbare Aufgabe mit voller Konzentration ansteuern".

Führungstor hemmend

Leicht entspannt hat sich die allgemeine Personalsituation. So hatte der SV in Mitterteich eine gut besetzte Bank mit Martin Pasieka, Niko Becker, Andy Mark, Martin Kummer und Robert Wendl. Timo Hirmer spielte in der Startelf und erzielte seinen ersten Saisontreffer. Dieses Führungstor bei den Stiftländern war aber offensichtlich eher hemmend, die restliche Zeit vor dem Wechsel wurde vergeudet. Erst als das kämpferische Element zum Einsatz gelangte, dominierte der SVE. Aber die Schlecht-Truppe arbeitete effektiv und verwertete die Chancen, die Etzenrichter Angreifer hatten ihr Visier nicht optimal eingestellt und vergaben zahlreiche Gelegenheiten fast schon fahrlässig.
Somit ging am 20. Spieltag auch Platz drei an den TSV Bad Abbach verloren. Ein Blick nach 20 Partien auf die Vorsaison bestätigt dennoch Kontinuität. 35 Punkte bedeuten aktuell Rang vier, vor einem Jahr waren es 40 Zähler und Platz drei für die Elf von Faruk Maloku. Eine Zahl ist identisch, denn 2012 lag die SpVgg Weiden mit 15 Punkten Abstand an der Tabellenspitze, dieses Jahr ist es mit der gleichen Differenz der FC Bad Kötzting.

Gäste geben nicht auf

Erich Hagengruber, der junge Gästetrainer hätte wohl gerne auch ähnliche "kosmetische Probleme". Für seine Mannschaft geht es ganz einfach um den Klassenerhalt. Mit 14 Punkten bestehen drei Punkte Distanz zum Relegationsplatz. Den Willen dazu hat man in Ruhmannsfelden, denn nach der Winterpause soll es der heimgeholte Michael Müller im Angriff richten. Der 27-jährige Angreifer verlässt die DJK Vilzing und kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Dafür lässt die SpVgg die Tschechen Lukas Hutta und Jiri Scheinherr ziehen. Alles andere als in schlechter Verfassung präsentierte sich der Gast auch in den letzten drei Auswärtsbegegnungen: Das 1:1 in Burglengenfeld, die enge 2:3-Niederlage in Mitterteich und das 0:0 in Tegernheim belegen, dass die Mission Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben wurde.
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