SV Etzenricht löst Pflichtaufgabe

Mit dem 4:1-Sieg beim ATSV Kelheim erreichte der SV Etzenricht das Ziel, die 40-Punkte-Marke zu knacken und rangiert punktgleich mit der DJK Ammerthal auf dem zweiten Platz. Martin Pasieka (Bild) erzielte das vorentscheidende 2:0 und holte zudem den Elfmeter heraus. Bild: war

Seine fast makellose Auswärtsbilanz in neun Spielen baute der SV Etzenricht mit dem glatten Sieg bei Schlusslicht ATSV Kelheim auf stolze 25 Punkte aus. Dieser Sieg hatte auch Auswirkungen auf die Tabellenspitze der Landesliga Mitte.

Etzenricht. (war) Der SV Etzenricht hat seine Pflichtaufgabe in Kelheim solide gelöst, im Nebeneffekt das vor der Saison festgelegte Soll von 40 Punkten erreicht und liegt wieder mit der DJK Ammerthal gleichauf. Wie der SVE eine Woche zuvor, unterlag die DJK deutlich gegen die SpVgg Osterhofen. Während die Rösch-Elf weiterhin vorne mitmischt, wird die Situation für den ATSV immer prekärer. Der SVE bestätigte auf dem wohl gepflegtesten Rasenplatz der Liga, im Städtischen Stadion am Rennweg, seine Stärke auf fremden Spielfeldern.

Michael Rösch hatte eine Reaktion seiner Leute erwartet und sie gingen die Aufgabe konzentriert an, hatten vor dem Wechsel Vorteile gegen eine in der eigenen Hälfte dicht gestaffelte Kelheimer Mannschaft. Der ATSV spekulierte auf Konter, kam zwei Mal zum Zug. In Minute 30 kreuzte ATSV-Angreifer Ziegler nach feinem Pass alleine vor Michael Heisig auf, schob den Ball aber am Pfosten vorbei. Ansonsten war der SVE-Keeper nicht gefordert. Die SV-Gelegenheiten dazu: Johannes Pötzl zog aus halblinker Position ab (5.), Schlussmann Andreas Busch blockte. Nach Zuspiel von Kapitän Herrmann, brachte Andreas Schimmerer (36.) kein ausreichendes Timing in seinen Abschluss. Den Pausenstand stellte Marco Lorenz mit einem 30-Meter-Freistoß sicher. Seinen zweiten Versuch, ein Aufsetzer aus ähnlicher Distanz (33.), drehte Busch mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbei ins Aus.

Weiter ging es mit Geschossen aus der zweiten Reihe: Uli Herrmann (SV, 48.) zog aus 25 Metern ab, bei Buschs Faustabwehr rettete der Querbalken. Dann feuerte Stephan Herrmann (SV, 60.) unbedrängt aus 15 Metern über die Latte, Dominik Schandri (ATSV, 64.) zielte aus 20 Metern knapp vorbei. Wenn der Ausgleich möglich war, dann für ATSV-Abwehrspieler Alexander Sommer (68.), den die Etzenrichter Deckung nach einem Standard nicht auf dem Zettel hatte. Sein Abschluss wirkte eher wie eine lasche Rückgabe, Heisig nahm dankend an.

Pasieka vorentscheidend

Während Keeper Busch das 0:2 mit einer Parade nach einem Schlenzer von Stephan Herrmann (73.) noch abwenden konnte, war er fünf Minuten später gegen Martin Pasieka ohne Gegenmittel. Pasieka setzte wenig später nach, eroberte einen verunglückten Rückpass von Einwechselspieler Oliver Patton und war nur noch durch ein Foul zu stoppen. Stephan Herrmann verwandelte gegen Ersatztorwart Tobias Gebhart sicher und setzte mit seinem zweiten Tor nach Vorlage von Andreas Koppmann den Schlusspunkt. Dazwischen hatte Alexander Rott per Konter und assistiert von Patton auf 1:3 verkürzt.

"Wir wollten drei Punkte holen, perfekt, dass es dann auch geklappt hat", sagte SVE-Trainer Michael Rösch. "Echt klasse, was die Mannschaft bis jetzt abgeliefert hat. Wir haben zwei Spieltage vor der Winterpause unser ursprünglich ausgegebenes Ziel von 40 Zählern bereits erreicht und werden nicht nachlassen bis zur Pause oben dran zu bleiben".
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