SV Etzenricht macht es spannend

Der SV Etzenricht spannte bei der Saisoneröffnung sein Publikum auf die Folter. Am Ende reichte aber ein Tor zum verdienten Heimsieg gegen den SV Hutthurm

Etzenricht. (war) Hervorragender Start für den SV Etzenricht, er besiegte den Vorjahressiebten aus Hutthurm, gegen den es in der abgelaufenen Saison zwei Niederlagen setzte, unter dem Strich verdient mit 1:0.

Dabei hielten die Etzenrichter im offiziellen Eröffnungsspiel der Landesliga Mitte die Spannung unnötig bis in die Nachspielzeit hinein hoch, die SVE-Fans mussten in der Schlusssequenz noch zittern. Mit dem deutlichen Plus an Chancen, hätte die Heimelf den Sack frühzeitig zuzumachen können.

Während der ersten Spielhälfte war richtig Feuer im Spiel, frühes Stören und aggressives Zweikampfverhalten war angesagt. Mit Schwerpunkten im Mittelfeld und leichten Feldvorteilen für den Gastgeber. In der 21. Minute eröffnete sich die erste Torgelegenheit für Andreas Koppmann, in der 22. hämmerte Marco Lorenz das Leder aus 18 Metern an den Querbalken. Weiter lief der Ball in Richtung Tor der Niederbayern, die Glück hatten, als Pasieka nach einem Freistoß mit dem Hinterkopf das Tor um Zentimeter verfehlte.

Pasieka kann sich auf die Fahne schreiben, das erste Tor der Landesliga-Saison 2015/2016 erzielt zu haben. Assistiert hatte Koppmann, der mit einem Sprint über den halben Platz die Lücke riss und exakt auf den mitgelaufenen Mittelstürmer ablegte. Klaus Herrmann versäumte es (38.) mit einer Doppelchance nachzulegen. Seinen Elfmeter, nach Foul an Stephan Herrmann an der Grundlinie in Tornähe, konnte Niklas Krinninger ohne große Mühe parieren, den Nachschuss knallte der Routinier über den Querbalken. Hutthurm verzeichnete den ersten Torschuss in der 16., die erste Ecke in der 26. Minute, Torjäger Benjamin Neunteufel wurde von der heimischen Deckung im ersten Durchgang abgemeldet.

Die Qualität nach dem Wechsel ließ nach, was kein Wunder an diesem schwülen Abend war. Torraumszenen entwickelten sich zehn Minuten nach der Pause. Pasieka köpfte über die Latte und im Gegenzug führte sich Einwechselspieler Krenn prächtig ein. Beinahe hätte Neunteufel den Ausgleich machen können, er nahm die Flanke volley und verfehlte mit seinem Flachschuss das Ziel nur knapp. Hutthurm versuchte vergeblich entscheidenden Druck aufzubauen, sah sich immer wieder gefährlichen Kontern ausgesetzt. Andreas Schimmerer (59.) ließ eine "Hundertprozentige" liegen, Pasieka (69.) traf nach einem tollen Spurt den Ball nicht optimal und wiederum Schimmerer (72.) hatte das 2:0 nach einer Standardsituation auf dem Fuß.

Der Etzenrichter Anhang musste in der Schlussphase einmal tief durchatmen, denn Neunteufel visierte mit einer Kopfballverlängerung nach einem Freistoß das Kreuzeck an, SVE-Schlussmann Michael Heisig musste sich mächtig strecken und touchierte dabei den Pfosten.
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