SV Etzenricht und FCVW Röslau trennen sich 1:1
Kein Sieger im Testspiel

SV Etzenricht: Heisig, Mark, Graßl, Pollakowski, Pasieka, Stephan Herrmann, Schärtl, Lorenz, Schmid (85. Rösch), Scharnagl, Müller

FC Vorwärts Röslau: Belchschmidt, Smrha, Knochblauch (46. Sticht), Benker Sieg, Walther, Hermann, Pedall (46. Zakrzewski), Tamo, Bifano (46. Spörl), Rasim

Tore: 0:1 (14.) Sebastian Hermann, 1:1 (83.) Konstantin Graßl - SR: Thorsten Wenzlig (Velden) - Zuschauer: 45

(war) Der FC Vorwärts Röslau, Tabellenzweiter der Landesliga Nordorst, blieb am Samstag seiner Linie treu. Wie gegen den SV Fortuna Regensburg und den SV Mitterteich endete der dritte Testspielvergleich mit Teams aus der Staffel Mitte, diesmal gegen den SV Etzenricht, mit einem 1:1. "Mit der Gesamtleistung bin ich nicht zufrieden. Wir haben noch 20 Prozent Luft nach oben", zog FC-Trainer Rüdiger Fuhrmann an seiner ehemaligen Arbeitsstelle sein Fazit. Bittere Pille für ihn: Offensivspieler Rasim Yavuz zog sich eine Knieverletzung und wurde ins Bayreuther Krankenhaus gebracht.

Seine Mannschaft dominierte zunächst die Partie. Dies fand auch in der Führung ihren Niederschlag. Nach knapp einer Viertelstunde traf Sebastian Hermann zum 1:0 für die Oberfranken. Zunächst köpfte Markus Walther nach einem Angriff von rechts auf das Etzenrichter Tor. Michael Heisig wehrte den Köpfler ab, der Schütze stand aber richtig und schoss mühelos ein. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe der SVE erstmals Torgefahr entwickeln konnte. Martin Pasieka hatte eine Kopfballchance und seine flache Hereingabe (43.) fand keinen Abnehmer.

"Im Nachhinein war der Spielausfall in Bad Abbach doch ein glücklicher Umstand", sagte Etzenrichts Trainer Michael Rösch nach mehreren kurzfristigen Ausfällen. Die Grippewelle hatte zugeschlagen. Neben dem verhinderten Klaus Herrmann fehlten mit Tobias Plössner und Andreas Schimmerer weitere gesetzte Stammkräfte. Rösch musste in den Schlussminuten selbst eingreifen.

Auch nach dem Seitentausch, der SVE steigerte sich und konnte die Partie auf Augenhöhe führen, stand Pasieka (59.) im Mittelpunkt. Aus 16 Metern Entfernung traf er den Querbalken. Die Platzherren legten in der Schlusssequenz zu und kamen durch einen Kopfballtreffer des aufgerückten Innenverteidigers Konstantin Graßl zum Ausgleich.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.