SV Etzenricht unterliegt beim SV Hutthurm 2:4
Punkte verschenkt

Hutthurm. Mit etwa 20 Minuten Verspätung pfiff der Referee aus Österreich die Freitagspartie erst nach 19.15 Uhr an, da die Gäste durch einige schwere Unfälle und daraus resultierenden Staus bei der 200 Kilometer umfassenden Anreise erst 20 Minuten vor dem ursprünglichen Termin eintrafen. Der Einsatz wurde aber mit der 2:4-Niederlage nicht belohnt.

Dennoch fanden die Oberpfälzer sehr schnell unter Flutlicht auf dem Kunstrasen ihren Rhythmus, kamen rasch zu Torgelegenheiten. Der erste entlastende Angriff der Gastgeber wurde zur Ecke abgewehrt und dieser führte zu der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung. Der Eckball wurde verlängert und Benjamin Neuteufel unterstrich einmal mehr seine Torjägerqualität, zimmerte die Vorlage aus 13 Metern in den Kasten.

Etzenricht war keineswegs schockiert oder außer Tritt, arbeitete mit einer offensiven Einstellung weiter. Der Mut wurde belohnt, schon nach 20 Minuten glich Andreas Schimmerer aus 18 Metern flach in die linke Ecke aus. In der Szene zuvor hatte Hutthurm schon Mühe, den Erstversuch von Pötzl zu blocken, der zweite Ansatz blieb unhaltbar. Pötzl stand auch beim 1:2 Pate. SVH-Keeper foulte den laufstarken Stürmer und Andreas Müller vollstreckte sicher. Von den Niederbayern war während dieser Phase wenig zu sehen. "Wir hatten immer die besseren Lösungen parat, hätten weit höher führen müssen, vom Gegner ging bis hier her kaum Gefahr aus", kommentierte SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann die Momentaufnahme zur Halbzeit optimistisch.

"Wir haben es nicht geschafft, die Führung zu verwalten, da müssen wir noch dazulernen", hatte Etzenricht Trainer Bernd Rast schon nach der Partie vor einer Woche bemängelt, nachdem sein Team eine komfortablere Führung nach der Pause verspielte. Gestern verlief der zweite Abschnitt in ähnlicher Weise, nach einer Stunde drehte sich die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Schäferzug war der Doppelwechsel, den Wallner vollzog. Joker André Schirrotzki brachte sich energisch in das Angriffsspiel ein traf zum Ausgleich, Sebastian Loibl verwandelte zehn Minuten später zur Führung für den Heimverein. Das mögliche 3:3 ließ Pötzl nach Idealvorlage von Johannes Heidel in Minute 78. liegen, der Ball versprang beim Aschluss.
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