SV Etzenricht vergibt beim 1:4 in Burglengenfeld viele Möglichkeiten
Unter Wert geschlagen

Mit 4:1 gewann der ASV Burglengenfeld das Heimspiel gegen den SV Etzenricht. Die Szene zeigt einen Zweikampf zwischen Stefan Schnaus (ASV, links) und Andreas Pollakowski (rechts). Bild: hfz
Burglengenfeld. Das Spiel zwischen dem ASV Burglengenfeld und dem SV Etzenricht verlief für die Gastgeber nicht so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt. Etzenricht war der erwartet schwere und spielstarke Gegner, der vor allem in der ersten Halbzeit Vorteile besaß. Allerdings konnten die SV-Angreifer die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Am Ende wurde der Gast mit 4:1 etwas unter Wert geschlagen. Zu allem Überfluss sah Klaus Herrmann nach einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Von Anfang an machten die Gäste deutlich, dass sie gegen den ASV etwas holen wollten. Dementsprechend suchten sie die Offensive, drängten die Heimelf zurück und ließen in der Abwehr nicht viel zu. Allerdings verstanden es die Etzenrichter nicht, ihre zahlreichen Möglichkeiten in etwas Zählbares umzuwandeln. Vom Tabellendritten ging vorerst keine ernsthafte Gefahr aus. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erkannte die umsichtig leitende Schiedsrichterin nach einem Foulspiel im Etzenrichter Strafraum auf Elfmeter für den ASV, den Matthias Gröger zum schmeichelhaften 1:0 verwandelte.

Nach der Pause wurden die Aktionen der Bösl-Elf zwingender. Die Folge war das 2:0 von Matthias Graf nach einer Stunde. Weil sich die Heimelf angesichts des Vorsprungs zu sicher fühlte, ließ sie in der Konzentration nach und ermöglichte dem Gast mehrere gute Chancen. Martin Pasieka war in der 65. Minute zur Stelle und verkürzte auf 1:2, als sich die heimische Abwehr einen dicken Schnitzer erlaubte. Jetzt kam die beste Zeit des SV Etzenricht, der wesentlich besser war, als es seine Platzierung in der Tabelle aussagt. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft. Tore gelangen aber an diesem Tag aber nur noch dem ASV Burglengenfeld. Mit dem 3:1 durch Benjamin Epifani war die Entscheidung gefallen. Jetzt hatte der Gast nicht mehr die Kraft, nochmals entscheidend einzugreifen. Kurz vor dem Ende stellte Thomas Dorrer den 4:1-Endstand her. Die Platzherren wurden in diesem fairen Spiel deutlich mehr gefordert, als ihnen lieb sein konnte.
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