SV Etzenricht will beim SV Mitterteich Tabellenführung verteidigen
Endlich mal ein Derby

Das Nord-Derby der Landesliga Mitte steigt am Samstag beim SV Mitterteich. Der Etzenrichter Trainer Michael Rösch fordert eine bessere Chancenverwertung als beim letzten Heimsieg gegen die SpVgg Lam (Szene mit Klaus Moucha). Bild: war
Etzenricht. (war) Ein Drittel des Pensums in der Landesliga Mitte ist nach dem zwölften Spieltag inzwischen durch. Der SV Etzenricht nimmt noch immer den Spitzenplatz ein. Nun ist Derbyzeit angesagt. Am Samstag um 16 Uhr ist Anstoß beim SV Mitterteich.

"Es gibt leider nur wenige Nachbarduelle für uns in einer von Niederbayern und dem Regensburger Raum dominierten Landesliga Mitte", sagt Abteilungsleiter Manfred Herrmann. "Jetzt folgen gleich zwei und das freut uns um so mehr." Nach dem Gastspiel in Mitterteich steht dann das Heimspiel gegen Aufsteiger DJK Gebenbach auf dem Terminplan.

Trainer Michael Rösch ist zwar nicht abergläubisch, für die 13. Partie im laufenden Wettbewerb geht er dennoch von einem "knallharten Spiel" aus. "Mitterteich steht ganz anders da, als es zu erwarten war. Der Gegner wird daher alles versuchen, um gegen uns zu punkten." Er hat den nächsten Gegner in Ettmannsdorf beobachten können und zieht daraus seine Rückschlüsse. "Wir werden 90 Minuten richtig hart arbeiten müssen, darauf werden wir uns einstellen". Wenn es etwas zu verbessern gelte, dann sei dies die Chancenverwertung: "Im Gegensatz zum Heimspiel gegen Lam wollen wir mit unseren Möglichkeiten zielstrebiger umgehen. Wir sind bestrebt, konsequenter zu werden."

Die aktuelle Platzierung der Mitterteicher, in der Vorsaison immerhin Achter, mit Platz 15 und 12 Punkten (3/3/6 und 12:18-Tore) hatte man so nicht auf der Rechnung. Bei differenzierter Betrachtung wird jedoch klar, dass diese Situation ausschließlich auf der bisherigen Auswärtsschwäche (nur drei Punkte) fußt. Die Heimbilanz ist nicht schlecht: Da schneidet der SVM als Siebter ab. "Zu Null" besiegten die Stiftländer den ehrgeizigen Neuling DJK Gebenbach und die beiden Titelanwärter ASV Cham und TSV Bad Abbach. Wesentliche Beiträge in Form von acht Toren lieferte dazu Sturmtank Frantisek Nedbaly (38).

Weil keine Abgänge zu verzeichnen waren, steckt Potenzial im SVM-Kader. Diesen haben vor der Serie Michael Drechsler und Jens Wegmann, beide kamen von der SpVgg SV Weiden, erweitert. Ex-Etzenrichter Ralf Jakob kam erst einmal zum Einsatz, er zählte zur langen Verletzten-Liste der Schlecht-Elf.

Der SVE kann das Aufgebot gegenüber der Vorwoche um Marco Lorenz und Florian Hagn erweitern. Es fehlen Konstantin Graßl (Urlaub) und nach wie vor Uli Herrmann (Schulterverletzung). Anstoß der Begegnung ist am Samstag um 16 Uhr.
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