SV Etzenricht will dranbleiben

Wiedersehen mit Florian Nittke: Der Ex-Etzenrichter gastiert mit dem TSV Kareth bei seinem Ex-Verein. Bild: war

Der SV Etzenricht trotzt dem Dauerregen. Die Blau-Schwarzen möchten das Heimspiel gegen den TSV Kareth unbedingt austragen. Ob der Anstoß erfolgen kann, soll sich am Samstagvormittag entscheiden.

Etzenricht. (war) "Wir werden versuchen, das Spiel durchzuziehen. Ob das klappt, hängt davon ab, ob der Regen in der Nacht zum Samstag aufhört", sagte Abteilungsleiter Manfred Herrmann am Freitagnachmittag. Es wäre die letzte Gelegenheit, zeitnah ein Heimspiel des Landesligisten zu besuchen. Denn das nächste findet erst wieder Anfang März 2016 statt. Anstoß ist um 14 Uhr.

Der TSV verkauft sich nach dem Wiederaufstieg in die Landesliga gut, belegt mit einer ausgeglichenen Zwischenbilanz mit je acht Siegen und Niederlagen sowie vier Punkteteilungen einen einstelligen Mittelfeldplatz. Dabei hatte die für eine solide Nachwuchsarbeit bekannte Vereinsführung zwischenzeitlich ein gewichtiges Personalproblem zu meistern: Trainer Franz Koller kündigte überraschend. Die Lösung folgte prompt. Sepp Schuderer, der sich zuvor beim Bezirksligisten ATSV Pirkensee-Ponholz verabschiedet hatte, stand ohne zeitliche Lücke als kompetenter Nachfolger parat.

Ausgewogen und stabil stellt sich die Auswärtsleistung des TSV dar. Die Hälfte der Punktzahl erntete das Team in der Fremde. Gut angekommen, besser zurückgekommen, ist der Ex-Etzenrichter Innenverteidiger Florian Nittke. Er verfügt über die meisten Einsätze, war in allen Partien über die vollen 90 Minuten eine Stütze der Mannschaft. Ein weiterer Einzelspieler sorgt im Angriff für Furore. Tobias Bräu heißt der 22-Jährige, der bereits 17 Tore in 18 Einsätzen schoss. Im Ranking der Liga-Torjägerliste bedeutet die Quote Platz zwei. 1:1 endete zuletzt die Partie der Karether gegen Ettmannsdorf.

"Wir haben zwei Spieltage vor der Winterpause unser ursprünglich ausgegebenes Ziel von 40 Zählern bereits erreicht und werden nicht nachlassen, bis zur Pause oben dran zu bleiben", sagte SVE-Trainer Michael Rösch nach dem verdienten Sieg in Kelheim. Er stellte klar, dass die Motivation ungebrochen sei: "Nun gilt es nachzulegen, wir wollen vor dem Winter das Maximum heraus holen." Recht wäre ihm sicher die Wiederholung des Vorrundenergebnisses. Durch Tore von Andreas Schimmerer und Stephan Herrmann nahm seine Elf die volle Punktzahl mit.
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