SV Etzenricht zieht beim TSV Waldkirchen verdient mit 0:3 den Kürzeren
Erste Auswärtsniederlage

Waldkirchen. Erster Kratzer in der glänzenden Auswärtsbilanz des SV Etzenricht: Das Team von Michael Rösch unterlag am Samstag beim TSV Waldkirchen glatt mit 0:3. Dadurch zog die DJK Ammerthal nach dem 2:2 im Landkreis-Derby bei der DJK Gebenbach mit 33 Punkten mit dem SVE gleich.

Schon die weite Anreise stand unter keinem guten Stern. Durch einen Stau auf der Autobahn A 3 gab es eine Verzögerung. Das Spiel wurde erst um 17.15 statt um 16.30 Uhr angepfiffen und erst nach 19 Uhr bei Flutlicht beendet.

Die erste Niederlage auf fremdem Platz war bereits durch einen Doppelschlag vor der Pause besiegelt. Wie schon Ende Mai ging der SVE an dieser Spielstätte leer aus. Die Hausherren begannen aggressiver und waren präsenter auf dem Platz. Parallel zum letzten Treffen bekam die Deckung der Oberpfälzer auch dieses Mal den TSV-Außen Matthias Url nicht in den Griff. Er führte sich mit einem Pfostenschuss (5.) ein, scheiterte im zweiten Ansatz (13.) alleine vor Michael Heisig. Etzenricht hatte erstmals in Minute 25 eine torreife Szene, als Konstantin Graßl nach einer Ecke knapp am Tor vorbeiköpfte. Url erzielte dann nach klugem Zuspiel von Martin Krieg den Führungstreffer. In umgekehrter Konstellation folgte beim nächsten Angriff Treffer zwei durch Krieg. Ein abgefälschter Schuss von Url (41.), Heisig wäre hier machtlos gewesen, war der letzte Höhepunkt vor dem Wechsel.

Etzenricht zeigte sich zweiten Abschnitt selbstbewusster und verbessert, suchte Wege zum Anschlusstreffer. Zunächst zog Klaus Herrmann (49.) aus 18 Metern ab, dann war TSV-Schlussmann Matthias Lippert bei einer Chance von Andreas Schimmerer (51.) auf der Hut und der Kopfball von Johannes Pötzl landete neben dem Kasten. "Wir haben uns gesteigert, es fehlte aber an der Durchschlagskraft. Das Fehlen unserer grippekranken Stürmers Martin Pasieka machte sich bemerkbar. Waldkirchen war heute das bessere Team und der verdiente Sieger", räumte Etzenrichts Sportlicher Leiter Markus Hofbauer ein. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Url sein zweites Tor zum absolut verdienten 3:0-Endstand.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.