SV Freudenberg unterliegt dem TSV Detag Wernberg mit 2:4
Kein Platz zur Entfaltung

Der TSV Detag Wernberg hatte zwar erst einen Punkt geholt, zeigte im Spiel in Freudenberg aber von Beginn an, dass er gewillt war, diese Bilanz aufzubessern. Die Gäste spielten aggressiv, machten die Räume eng, ließen dem Gastgeber wenig Entfaltungsmöglichkeiten und gewannen schließlich mit 4:2.

In der ersten halben Stunde spielte sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld ab, bevor Daniel Bosser die Riesenmöglichkeit zur Freudenberger Führung hatte. Nach einem Steilpass von Johannes Dotzler lief er alleine auf Buchberger zu, war aber zu entschlossen und der Detag-Torhüter wehrte den Ball ab (29.). Besser machte es der Wernberger Thimo Luff, als er eine Hereingabe von Sklenar unbedrängt zum 0:1 einköpfte (33.). Kurz vor dem Wechsel nutzte Petrov ein Gastgeschenk der SV-Abwehr, die uneinig war und ihm den Ball auflegte, zum 0:2 (44.).

Auch nach dem Wechsel waren die Wernberger die bessere Mannschaft. Sie zeigten die reifere Spielanlage, waren in der Abwehr routiniert und kompromisslos. In der 48. Minute nutzte Lukas Sklenar nach einem Konter über rechts die flache Hereingabe zum 0:3. Hoffnung keimte bei den Gastgebern auf, als Michael Schlegl eine zu kurze Abwehr mit einem direkten Heber bestrafte (49.).

Der eingewechselte Spielertrainer Florian Neiß hatte nach einer Freistoßflanke den Anschlusstreffer auf dem Kopf, zielte aber drüber (57.). Das war es schon mit der Freudenberger Herrlichkeit. Bastian Dütsch stand nach einem Querpass frei und traf aus 18 Metern zum 1:4 (65.). In der 68. Minute wurde Daniel Bosser vom Schiedsrichter, der sich mehrfach den Unmut der Freudenberger Zuschauer zuzog, mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Cihelka hätte nach einer Ecke freistehend den nächsten Gästetreffer erzielen können, sein Kopfballaufsetzer ging aber drüber (77.). Ergebniskosmetik gab es wenig später, als der Wernberger Jurij Litke eine flache Ecke ins eigene Tor verlängerte. Pech hatte Johannes Dotzler in der 88. Minute, als er einen 40-Meter-Freistoß über den zu weit vor seinem Tor postierten Torhüter an die Latte setzte.

Die Neiß-Elf braucht den Kopf nicht in den Sand zu stecken, muss sich bewusst sein, dass es eine schwere Saison wird, in der die alten Tugenden Mannschaftsgeist und diszipliniertes Verhalten gefragt sind.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freudenberg (2767)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.