SV für Kampf belohnt

Der SV Mitterteich besiegte am Sonntag den ASV Neumarkt mit 1:0. Hier freuen sich Michael Stilp, Markus Broschik und Torschütze Mauricio Göhlert (von links) über den entscheidenden Treffer. Bild: Cyris

Der SV Mitterteich kann auf eigenem Gelände doch noch gewinnen. Gegen den als Favorit angereisten Ex-Bayernligisten ASV Neumarkt sicherten sich die Stiftländer in einem reinen Kampfspiel drei wichtige Punkte.

Mitterteich. (cy) In der Rückrunde ist Landesligist SV Mitterteich noch ungeschlagen und hat sich mit sechs Punkten in Serie wieder ins Mittelfeld der Liga katapultiert. Technisch war von beiden Teams kaum etwas zu sehen. Die Einheimischen gönnten ihrem flotten Kontrahenten nur wenig Raum. Sie fuhren hart dazwischen und überstanden auch die Schlussoffensive des ASV in der letzten Viertelstunde unbeschadet.

"Meine Truppe kämpft eigentlich immer. Diesmal ist sie belohnt worden. Wichtig war, dass wir richtig dagegen gehalten haben. Bereits in der ersten Halbzeit haben wir Neumarkt nicht zur Entfaltung kommen lassen. Nach der Pause hätten wir deutlicher in Führung gehen können. Leider haben wir das beruhigende 2:0 nicht gemacht und am Ende ist es hektisch geworden", sagte SVM-Trainer Reinhold Schlecht. ASV-Coach Dominik Haußner war zu keiner Stellungnahme bereit. Auf die Frage nach seiner Meinung kam nur: "Nein!"

Konzentrierte SVM-Abwehr

Die Gäste wollten über die gesamte Distanz mit weiten Bällen in Position kommen, aber das gelang ihnen nicht, weil die SVM-Abwehr äußerst konzentriert arbeitete. Nach 180 Sekunden verpasste Bächer eine Hereingabe von Stilp knapp und wenig später scheiterte Dürbeck an Gästekeeper Sheridan. Der ASV war zwar schnell unterwegs, agierte allerdings viel zu überhastet. Die erste Gefahr für die Einheimischen bahnte sich in der 16. Minute an, aber Zettl klärte gegen Grunner. Danach war Sendepause, das Geschehen spielte sich in erster Linie im Mittelfeld ab. Als diese Flaute vorbei war, servierte Schrödl auf Grunner und wieder fuhr Zettl dazwischen. Kurz vor der Pause zielte Schrödl aus spitzem Winkel haarscharf daneben und Dürbeck kam an Sheridan nicht vorbei.

Acht Minuten nach dem Seitenwechsel durften die Hausherren endlich jubeln. Torhüter Sheridan eilte aus seinem Kasten, klärte, aber Müller erwischte den halbhohen Ball per Hechtkopfball. Das Leder landete bei Göhlert und der versenkte es aus gut 30 Metern im leeren ASV-Gehäuse. Neumarkt war überrascht und hätte beinahe noch einen Treffer kassiert, aber Ryba brachte eine Meisel-Vorlage im Fünfmeterraum nicht unter Kontrolle. In der 57. Minute parierte Sheridan einen Bächer-Kopfball sicher. 120 Sekunden danach stöhnte der SVM-Anhang auf. Sheridan stand erneut zu weit vor seinem Kasten. Dürbeck hielt aus 30 Metern drauf, verfehlte allerdings das Kreuzeck um wenige Zentimeter. Danach scheiterte Männl am ASV-Schlussmann.

In der Schlussphase ging es auf dem ramponierten Rasen hoch her. Neumarkt wollte die Gastgeber überrennen, richtige Gefahr ging aber nur noch von einem Freistoß von Hupfer aus. Scharnagl tauchte ins untere Eck und bereinigte die Gefahr bravourös.
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