SV Grafenwöhr hält trotz 1:3-Niederlage gut mit
SVE dreht Rückstand

Das war das 1:0 für die SV Grafenwöhr: Fabian Lober (am Ball) tanzte die Etzenrichter Abwehr aus und vollstreckte. Bild: war
SV Etzenricht: Heisig, Mark, Graßl, Plössner, Stephan Herrmann, Schmid, Schärtl, Klaus Herrmann, Lorenz, Scharnagl (80. Patrick Beßenreuther), Müller

SV Grafenwöhr: Pachelbel, Köning, Drat, Dippl (46. Stemmer), Stephan Wächter, Dobmann, Weiß, Schuster, Komogowski (73. Miles), Kraus, Lober

Tore: 0:1 (41.) Fabian Lober, 1:1 (50./Foulelfmeter) Andreas Müller, 2:1/3:1 (74./84.) Thomas Schärtl - SR: Schlesinger (Vohenstrauß) - Zuschauer: 45 - Gelb-Rot: (44.) Marco Lorenz (SVE)

(war) In einem abschließenden Testspiel gewann Landesligist SV Etzenricht gegen die eine Klasse tiefer angesiedelte Sportvereinigung Grafenwöhr mit 3:1 (0:1).

Dabei knüpfte der Gast vor dem Wechsel an die gute Leistungen beim 2:1-Erfolg gegen Nordost-Landesligisten TSV Kirchenlaibach an und war auch ohne den Ex-Etzenrichter Johannes Renner ein couragierter Gegner. Ohne die Offensivleute Andreas Schimmerer (krank) und Martin Pasieka (Beruf) kam der gastgebende Landesligist bestenfalls durch Standardsituationen zum Zuge. Anders Grafenwöhr: Nicht unverdient glückte Lober vor dem Seitenwechsel der Führungstreffer. Er nahm einen Steilpass auf, die Etzenrichter Rettungsversuche im Strafraum kamen zu spät. Eine weitere kalte Dusche vor dem Wechsel: Der Schiedsrichter zückte etwas überraschend Gelb-Rot gegen SVE-Mittelfeldmann Marco Lorenz.

Zündstoff für Diskussionen bot auch eine Entscheidung nach der Pause: Bei einer Aktion gegen Thomas Schärtl gab es einen strittigen Elfmeter. Andreas Müller vollendete zum 1:1. Fünf Minuten später verhinderte SVE-Keeper Michael Heisig einen erneuten Rückstand, doch die Rösch-Truppe steigerte sich in Unterzahl gewaltig. Kapitän Herrmann scheiterte für die zu diesem Zeitpunkt längst dominierende Heimelf mit einem Freistoß (69.). Für die Entscheidung sorgte Schärtl mit ausgefeilter Schusstechnik. Die Grafenwöhrer Deckung störte den Stürmer zu spät und dieser traf zunächst aus 20 Metern mit dem Vollspann zum 2:1. Aus ähnlicher Distanz platzierte Schärtl auf Zuspiel von Stephan Herrmann seinen zweiten Treffer zum Endresultat.
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