SV Grafenwöhr muss sich beim Gastspiel des SV Freudenberg auf robuste Gangart einstellen
Wiedergutmachung angesagt

Grafenwöhr. (vl) Frustbewältigung war dieser Tage bei der Sportvereinigung Grafenwöhr angesagt nach der schmerzlichen Niederlage bei Spitzenreiter DJK Ensdorf (0:6). Dabei hatten sich die Solter-Schützlinge zum Ziel gesetzt, "mutig und couragiert" aufzutreten, um am Ende etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Allerdings machten die Vilstaler den Grafenwöhrern einen gehörigen Strich durch die Rechnung und schenkten dem nunmehr auf den vorletzten Rang abgefallenen Gast gleich ein halbes Dutzend Tore ein.

In der Findungsphase

Bei allem Wehklagen müssen aber jetzt die Blicke nach vorne auf die Heimbegegnung gegen Aufsteiger SV Freudenberg (Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr) gerichtet werden. Auch wenn die Gäste nur unwesentlich besser in die Runde gestartet sind, können sie doch zumindest auf den 5:2-Auftakterfolg zu Hause gegen den SC Katzdorf verweisen. Dass sich aber offensichtlich noch viele Teams in der Findungsphase befinden, zeigt die jüngste Heimeinbuße des Gastes mit 2:4 gegen Vohenstrauß.

Ein Blick auf die Statistik verdeutlicht, dass die Gäste in der Wahl ihrer Mittel nicht immer zimperlich sind, was zwei Rote und eine Gelb-Rote Karte im bisherigen Saisonverlauf verdeutlichen. So gesehen wird sich die Sportvereinigung auf einen robusten Gegner einstellen müssen, der nicht bereit sein wird, freiwillig die Zähler abzuliefern. Dass die Gäste über einen treffsicheren Angriff verfügen, zeigen zehn geschossene Tore in drei Spielen. Im Gegensatz dazu aber offenbart der Deckungsverband bei sieben Gegentoren auch seine Anfälligkeit, worin die Hausherren vorrangig ihre Möglichkeiten sehen sollten.
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