SV Grafenwöhr muss über ihren Schatten springen
Ensdorf hohe Hürde

Grafenwöhr. (vl) Die Luft im Abstiegskampf in der Bezirksliga Nord wird für die Sportvereinigung Grafenwöhr immer dünner. Nach der ansprechenden Leistung bei Spitzenreiter FC Amberg II, als man gleichwertig agierte, am Ende aber wieder einmal mit 1:3 unglücklich das Nachsehen hatte, rangiert die Mannschaft auf einem direkten Abstiegsplatz. Der Abstand auf den Relegationsrang beträgt nunmehr drei Zähler. Da mit der DJK Ensdorf am Sonntag um 14 Uhr ein hochkarätiger Gegner in Grafenwöhr gastiert, ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass sich an der aktuellen Misere etwas ändern wird.

Die Gäste belegten bis zum 7. Spieltag die Spitzenposition, ehe sie mittlerweile auf den fünften Platz durchgereicht wurden. Dies liegt wohl offensichtlich daran, dass sich die Kontrahenten auf die Stärken der Ensdorfer eingestellt haben und die beiden treffsicheren Brüder Dominik Siebert (25 Saisontore) und Sebastian Siebert (14) mehr oder weniger aus dem Spiel nehmen.

Vielleicht können die Gastgeber das Positive aus dem Spiel gegen den Tabellenführer in die Partie gegen Ensdorf transportieren und eventuell für eine kleine Überraschung sorgen. Als Motivationsspritze kann möglicherweise die klare 0:6-Schlappe aus der Vorrunde dienen, die es zu korrigieren gilt.
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