SV Grafenwöhr:
Rot für Stephan Wächter bei Nullnummer

Kausler, König, Träger, Dippl (34. Johannes Wächter), Stephan Wächter, Weiß, Renner, Dobmann, Kraus, Lober, Miles (46. Drat).

ATSV Pirkensee-Ponholz: Rachner, Kropf, Dechant, Führer, Plank (90.+1 Illan), Stegerer (77. Can), Bastian Assmann, Tobias Assmann, Vlad (84. Supino), Schuderer, Strebl

SR: Maximilian Stöckl (Bad Steben) - Zuschauer: 70 - Rot: (89.) Stephan Wächter (Grafenwöhr) Schiedsrichterbeleidigung

(atn) Die Heimelf von Trainer Thomas Daschner tat sich gegen die sehr kompakt verteidigenden Gäste vom ATSV Pirkensee-Ponholz schwer. Das Spiel war trotz vieler hoher und weiter Bälle und vieler Ballverlusten auf beiden Seiten von Taktik geprägt. Daher kam es in der gesamten Spielzeit nur selten zu nennenswerten Tormöglichkeiten.

Erst in der 34. Minute kam der Grafenwöhrer Stefan Weiß aus 25 Metern frei zum Schuss, traf aber nur die Latte. Der Gastgeber musste kurze Zeit später Spielführer Maximilian Dippl auswechseln, der sich bei einen Pressschlag am Knie verletzt hatte. Für ihn kam Johannes Wächter. Bis zur Halbzeit hatte Pirkensee zwei gute Chancen, um in Führung zu gehen: Stegerer kam aus spitzem Winkel zum Schuss, aber den Ball lenkte Kausler an den Pfosten. Wiederum war es Stegerer, der sich in der 41. Minute im Strafraum gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte, aber dann das Tor verfehlte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Gäste erneut gute Möglichkeiten. Der Torerfolg blieb jedoch erneut aus. In der 64. Minute wurde Benjamin König bei einer hohen Hereingabe in den Gästestrafraum vom Torwart Rachner, der klären wollte, mit den Fäusten am Kopf getroffen.

Den Ball konnte der Torwart nicht erreichen, sodass es Strafstoß hätte geben müssen. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus. König konnte nach kurzer Behandlung weiter spielen. Die letzte Möglichkeit in Führung zu gehen, hatte wiederum Stefan Weiß, der nach einem hoch herein gespielten Eckstoß am höchsten stieg und den Ball nur knapp übers Tor köpfte.

Aufregung gab es in der vorletzten Spielminute, als Stephan Wächter nach einem Kontakt mit dem Gegner verletzt am Boden liegen blieb und vom Platz getragen werden musste. Zuvor sah er noch wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Der unnötige Platzverweis war der negative Höhepunkt der ausgeglichenen Begegnung, bei der die Gäste gute Defensivarbeit leisteten und der Heimmannschaft die fußballerischen Mittel fehlten, um zu gewinnen.
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