SV Grafenwöhr trotz etlicher Möglichkeiten 0:1 gegen den FC Amberg II
Ausgleich bleibt versagt

SV Grafenwöhr: Pautsch, Rahn (81. Weissel), Johannes Wächter, Schmidt (81. Fichtl), Dippl (61. König), Stephan Wächter, David Dobmann, Weiß, Alexander Dobmann, Kraus, Lober

FC Amberg II: Schober, Wagner, Maltsev, Knoll, Giehrl, Holfelder (71. Götzfried), Knauer, Hausmann, Schwarzfischer, Reinwald (61. Kramer/83. Schmien), Fischer

Tor: 0:1 (61.) Florian Holfelder - SR: Marcel Pröhl (Bayreuth) - Zuschauer: 100

(otr) Es war ein gutes Bezirksligaspiel, wobei die gastgebenden Grafenwöhrer am Ende etwas mit ihrem Schicksal haderten. Die Regionalligareserve von der Vils präsentierte sich in Grafenwöhr als technisch versierte Mannschaft, die ballsicher auftrat und letztendlich abgeklärt den Siegtreffer markierte. Nachdem die Gäste den etwas besseren Start erwischt hatten, war die erste Halbzeit dann doch weitgehend ausgeglichen. Nennenswerte Torchancen gab es hüben wie drüben nicht zu verzeichnen, beide Teams neutralisierten sich mehr oder weniger.

Nach dem Seitenwechsel hatte der einheimische Anhang den Torschrei schon auf den Lippen, aber David Dobmann vergab aus kürzester Distanz die mögliche Grafenwöhrer Führung. Besser machten es da die Gäste, die nach einem Freistoß von der rechten Seite per Direktabnahme durch Florian Holfelder das 0:1 erzielten. Amberg hätte die Begegnung zu seinen Gunsten entscheiden können, ließ aber eine gute Möglichkeit zum 0:2 ungenutzt. Die Hausherren liefen dem Rückstand hinterher und öffneten so zwangsläufig die Abwehr. Dies ermöglichte auf der anderen Seite den Ambergern einige gute Konterchancen. Eine weitere klare Torchance zum Ausgleich hatte in der 75. Minute Benjamin König, der ebenso wie David Dobmann das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus kürzester Entfernung nicht im gegnerischen Tor zu versenken.

In der Schlussphase warf Grafenwöhr nochmals alles nach vorne, der verdiente Ausgleichstreffer wollte aber nicht fallen. Für die Gastgeber bleibt die bittere Erkenntnis, dass man es sich gegen einen Gegner dieses Kalibers nicht leisten kann zwei klare Chancen zu versieben. Eine Punkteteilung wäre ein durchaus gerechtes Ergebnis gewesen.
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