SV Grafenwöhr verliert 1:2 gegen FV Vilseck
Anschlusstreffer fällt zu spät

SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Träger, Johannes Wächter, Kasseckert, Dippl, Stephan Wächter (69. Schönberger), Dobmann, Weiss, Kraus, Lobinger (56. Renner)

FV Vilseck: Pröls, Götz, Weizer, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weih, Herbrich (84. Mrosek), Behmer, Liermann, Stubenvoll, Pröls (79. Mayerhofer)

Tore: 0:1 (8.) Frederic Pröls, 0:2 (52.) Benedikt Herbrich, 1:2 (86.) Jan Kasseckert - SR: Claus Feldmeier (Geisling) - Zuschauer: 100

(otr) Die Sportvereinigung Grafenwöhr hat gegen den FV Vilseck den Kürzeren gezogen und mit 1:2 verloren.

Trotz der hohen Temperaturen boten beide Teams den Zuschauern ein spannendes Derby, das gleich mit einem Paukenschlag begann. Bei dem unmittelbar nach dem Anstoß vorgetragenen Vilsecker Angriff konnte SV-Schlussmann Pautsch den Ball nicht festhalten. Frederic Pröls ließ das Geschenk aber ungenutzt und schob den Ball am leeren Tor vorbei. So vergaben die Gäste bereits in der ersten Spielminute die mögliche Führung. Die gelang ihnen aber nach acht Minuten. Eine Kombination über Christoph Dietrich und Stephan Liermann schloss Pröls diesmal erfolgreich ab. Aus vollem Lauf nagelte er das Spielgerät in das Grafenwöhrer Tordreieck.

Der Rückstand zeigte bei den Gastgebern Wirkung, die in ihren Aktionen immer hektischer wurden, aber an diesem Tag wohl auch das Glück nicht auf ihrer Seite hatten. Lober vergab gegen Stephan Pröls und bei einem strammen Schuss von Jan Kasseckert stand den Gästen der Pfosten zur Seite; den Abpraller jagte Stefan Weiss über das Vilsecker Tor.

Alle guten Vorsätze der Hausherren wurden unmittelbar nach Wiederbeginn über den Haufen geworfen. Auf Zuspiel von Tobias Stubenvoll erhöhte der mitgelaufene Benedikt Herbrich auf 0:2. Im Match gegen ihren früheren Trainer Thomas Daschner steckten die Gastgeber aber nicht auf. Renner, Kasseckert und Weiß ließen gute Chancen ungenutzt. Als Jan Kasseckert per Kopfball in der 84. Minute der Anschlusstreffer gelang, wollte es die Sportvereinigung noch einmal wissen. Grafenwöhr spielte "Sieg oder Tod", war aber nicht mehr in der Lage, den durchaus verdienten Ausgleichstreffer zu markieren. Im Gegenteil, denn bei einem Konter in der 89. Minute schob Tobias Stubenvoll bei einer Eins-gegen-Eins-Situation den Ball neben das Tor.
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