SV Hutthurm aber ein extrem schwerer Brocken - Neunteufel ausschalten
SV Etzenricht will fleißig sein

Der erste Rückrundenspieltag ist für den SV Etzenricht mit einer langen Anreise und einer schweren Aufgabe verbunden. Der punktgleiche SV Hutthurm will Revanche für die 0:1-Niederlage im Saisoneröffnungsspiel (Szene mit Andreas Koppmann/rechts). Bild: war
Etzenricht. (war) Der SV Etzenricht startet am Samstag, 31. Oktober, um 14 Uhr mit dem Gastspiel beim SV Hutthurm in die zweite Halbserie der Landesliga Mitte. Das Restprogramm für den SVE bis Ende November umfasst noch fünf Spiele, drei auswärts und zwei zu Hause.

Etzenricht und Hutthurm weisen bis auf wenige Nuancen die gleiche Vorrundenbilanz auf. Beide Teams kommen auf 10 Siege, 4 Unentschieden und 3 Niederlagen sowie insgesamt 34 Punkte. Sie rangieren hinter dem Top-Favoriten DJK Ammerthal auf dem zweiten Platz. Hutthurm besitzt mit 38:21 gegenüber dem SVE (28:17) das bessere Torverhältnis. Im Direktvergleich liegt die Rösch-Truppe nach dem vor 450 Zuschauern im Eröffnungsspiel Mitte Juli erreichten 1:0 vorne.

Seit diesem ersten Spieltag hat die Elf von Florian Wallner auswärts kein Spiel mehr verloren, ließ der Auftaktniederlage einen 5:0-Kantersieg gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Ammerthal folgen und setzte damit eine Duftmarke. Die weiteren beiden Saisonniederlagen bezog die Wallner-Elf auf heimischer Anlage im September gegen die Fortunen (1:2) aus Regensburg und im Oktober gegen die immer stärker auftrumpfende Schuderer-Elf aus Kareth-Lappersdorf (0:3). Hutthurm wurde vor der Saison von den Liga-Experten hoch eingeschätzt, die Meinungen wurden in der Summe bestätigt. Im Hinspiel war eine Energieleistung der Rösch-Elf notwendig, um das 1:0 aus der ersten Halbzeit zu halten.

Der Zuschnitt im offensiven Bereich der Niederbayern ist klar geregelt: Benjamin Neunteufel ist die zentrale Anspielstation im Sturmzentrum: Er erledigte seinen Job mit 13 Toren in 14 Einsätzen einmal mehr sehr zuverlässig. Auf ihn richtet sich auch der Fokus der Etzenrichter Deckung. Diese darf zusammen mit Torhüter Michael Heisig für sich in Anspruch nehmen, die wenigsten Gegentore bis zur Herbstmeisterschaft kassiert zu haben. "Keine Frage, wir haben weit mehr erreicht als in unserer Planung festgelegt war", quittiert Abteilungsleiter Manfred Herrmann das Zwischenergebnis und die aktuelle Platzierung.

"Wir lassen uns keinesfalls verrückt machen", kommentiert Trainer Michael Rösch die Tatsache, dass aus den letzten vier Spielen nur zwei Punkte heraussprangen. "Wenn wir weiter fleißig sind, bin ich mir sicher, dass sich das Blatt bald wieder wenden wird", schätzt er die Lage ein. Den SV Hutthurm sieht er als eine "extrem starke" Mannschaft an: "Es könnte ein toller Fußballnachmittag werden, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden."

Trainer und Team hoffen, dass Marco Lorenz mitwirken kann. Sein krankheitsbedingtes Fehlen machte sich bei den beiden Auswärtsniederlagen bemerkbar. Schmerzlich ist der Ausfall von Andreas Mark, der in der Reserve einsprang und sich in Neudorf eine Rote Karte einhandelte.
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