SV ohne Illusionen

Kritisch steht Gerhard Wodarz am Beckenrand und verfolgt das Spiel. Der Weidener Wasserballtrainer weiß, dass sein Team nur eine Außenseiter-Chance gegen Potsdam hat. Bild: A. Schwarzmeier

Die Bundesliga steht auf dem Spiel: Die Wasserballer des SV Weiden sind in höchster Abstiegsgefahr. Gegen Potsdam können sie nur positiv überraschen.

Weiden. (prg) Nach einer langen Pause stehen für die Wasserballer des SV Weiden die entscheidenden Wochen an: Im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga empfangen die Oberpfälzer am Samstag als Siebter der Hauptrundengruppe B den Zweiten OSC Potsdam. Die Brandeburger verloren die Relegation gegen die White-Sharks Hannover (Siebter Gruppe A) und blieben damit auf dem zweiten Rang der Gruppe B. Anwurf des ersten Spiels der Best-of-3-Serie ist am Samstag um 18 Uhr in der Thermenwelt. Das zweite und eine eventuell benötigte dritte Partie werden in Potsdam ausgetragen.

Die Weidener machen sich keine großen Illusionen, wollen aber jede noch so kleine Chance nutzen, den Klassenerhalt vorzeitig zu erreichen: Dann würden sie den alles entscheiden Partien der nächsten Serie (wahrscheinlich gegen die SpVg Laatzen) aus dem Weg gehen.

Die Ausgangsposition gegen Potsdam ist nicht nur aufgrund des Heimspielnachteils schwierig, denn schon im ersten Spiel wird Stammtorwart Vladimir Srajer aufgrund einer langen Erkrankung fehlen. Michael Trottmann ist dazu noch angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich. "Wir sehen es schon realistisch und wissen, dass wir nur geringe Außenseiterchancen gegen Potsdam haben. Wir sind aber Sportler und wollen jede Chance nutzen, solange der Ball im Spiel ist" äußert sich Trainer Gerhard Wodarz zu der nächsten Aufgabe am Samstag. Die Weidener hoffen auf rege Zuschauerunterstützung in ihrem letzten Spiel in der Thermenwelt in dieser Saison. Die weiteren Spiele werden im Schätzlerbad ausgetragen.

Vergangenes Wochenende gastierten die Wodarz-Schützlinge beim Ligakonkurrenten SC Neustadt/Weinstraße und absolvierten gemeinsam mit den Gastgebern drei volle Trainingseinheiten mit vielen spielerischen Elementen. Trainer Wodarz ist mit der konditionellen Verfassung seiner Truppe zufrieden, auch wenn der eine oder andere Spieler fehlte. "Neben guter Kondition für die schweren Serien, müssen wir mehr Durchschlagskraft in unserem Spiel entwickeln, sonst wird es sehr schwer werden, die Klasse zu halten", sagte Wodarz weiter.

SV-Aufstellung: Tor: Florian Modl, Alexander Erhardt; Feld: Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Andreas Jahn, Sean Ryder, Louis Brunner
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