SV Plößberg ohne Glück

Der SV Plößberg verpasste mit dem 1:1 gegen den SV Kulmain erneut den ersten Heimsieg. Michael Sonnberger (vorne), hier im Zweikampf mit Maximilian Kastner, erzielte in der 60. Minute den Ausgleich. Bild: Gebert

Auch zum Rückrundenstart gelang dem SV Plößberg nicht der erhoffte erste Heimsieg in dieser Saison. Gegen den SV Kulmain kam die Walbert-Truppe nur zu einem 1:1. Mit ein bisschen Glück wäre im zweiten Abschnitt durchaus ein Dreier drin gewesen.

SV Plößberg: Zeus, Böckl, Löw, Reil, Ziegler, Mois, M. Weniger, T. Weniger, Sonnberger, Filinger, Freundl

SV Kulmain: Herrmann, Kastner, Dumler, Zeltner, Neumüller, Greger, Chr. Griener, Reger (80. Chudalla), Pusiak, Dollhopf (68. M. Griener), Ditschek

Tore: 0:1 (22.) Peter Dollhopf, 1:1 (60.) Michael Sonnberger - SR: Martin Schanderl (SSV Paulsdorf) - Zuschauer: 150

(svp) Beide Teams begannen verhalten. Die Gäste standen massiv in der Defensive und die Hausherren fanden keine Mittel, diesen Abwehrriegel zu knacken. Vor allem merkte man den Gastgebern die Nervosität und das mangelnde Selbstvertrauen an. Der Spielaufbau wirkte behäbig und unnötige Ballverluste im Mittelfeld ließen keine wirkliche Torgefahr aufkommen. In der 22. Minute gingen die Gäste in Führung. Einen Fernschuss von Christian Griener konnte Torhüter Marco Zeus nur mit der Faust abwehren. Der Ball fiel genau vor die Füße von Peter Dollhopf, der keine Mühe hatte, zum 0:1 einzuschießen. Die Chance zum Ausgleich hatte Markus Ziegler, doch sein Kopfball verfehlte das Gästegehäuse.

Nach dem Seitenwechsel machte der SV Plößberg mehr Druck. Das Mittelfeld wurde schneller überbrückt und dadurch ergaben sich gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Michael Sonnberger (60.), als er eine gelungene Kombination zum 1:1 abschloss. Bei den Gästen ließen nun die Kräfte etwas nach, sie blieben aber bei Kontern stets gefährlich. Der SVP machte weiter Druck, hatte jedoch Pech im Abschluss. Acht Minuten vor dem Ende wehrte Gästekeeper Dominik Hermann mit einem Reflex den Schuss von Toni Weniger ab. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte Martin Reil in der Schlussminute, aber der Ball strich um Zentimeter über die Querlatte.
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