SV Poppenreuth fast am Ziel

Der SV Poppenreuth ist auf dem Weg in die Landesliga kaum mehr zu stoppen. Typisch für die Überlegenheit der Stiftländer ist dieser Treffer von Torjäger Lukas Komberec (verdeckt) im Spiel gegen den FC Steinbach-Dürrenwaid. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Mistelbach kann der SVP schon langsam den Sekt kalt stellen. Bild: hho

Die Meisterschaft in der Bezirksliga Oberfranken Ost rückt für Tabellenführer SV Poppenreuth (1./66) immer näher. Ob sich der TSV Mistelbach (4./51) am Samstag um 16 Uhr in der Lage befindet, die seit vier Runden andauernde Siegesserie zu stoppen?

Poppenreuth. (kap) Mit Riesenschritten eilt der Aufsteiger der Meisterschaft entgegen. Nun liegt es beim Gast aus Mistelbach, vielleicht noch etwas für Spannung im Titelrennen zu sorgen. In der momentanen Verfassung der Heimelf kaum vorzustellen. "Zur Zeit läuft es für uns optimal, die Mannschaft ist sehr gut drauf", sieht SV-Trainer Miloslav Janovsky der Partie gelassen entgegen. Um die konditionelle Verfassung nach den englischen Wochen macht sich der Tscheche keine Gedanken. "Ich habe zwar nur einen kleinen Kader von 14 Spielern, aber da müssen sie durch." Die Gäste brachten den Hausherren beim 2:1-Sieg in der Vorrunde eine von vier Saisonniederlagen bei. Aber das interessiert Janovsky nicht. Wie schon zuletzt gegen Neudrossenfeld (0:6-Vorrundenniederlage) verliert er darüber kein Wort.

Vielmehr vertraut er auf den unbändigen Siegeswillen seiner Truppe. "Die können nach einer Niederlage nicht schlafen. In ihr steckt ein unheimlicher Drang, jedes Spiel zu gewinnen. So etwas habe ich in meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt." Den bisherigen Erfolg schreibt Janovsky zum Großteil dem Trio zu, das aus über 40 Jährigen besteht. Dazu gehören er selbst, David Sladecek und Pavel Veleman. Um die drei erfahrenen Akteure gruppiert sich eine Truppe junger, talentierter und erfolgshungriger Spieler. Den TSV Mistelbach schätzt Janovsky als eine unbequeme Mannschaft ein, was er schon in der Vorrunde zu spüren bekam. Dass die Oberfranken auch in der Fremde ihr Handwerk verstehen, beweisen immerhin sieben Siege und eine Punkteteilung.

Personell muss Janovsky in der Endphase auf zwei wichtige Akteure verzichten. Nach Neuzugang Johannes Heidel zog sich auch Alexander Fiterer einen Muskelfaserriss zu. Es spielen: Sourek, Hostalek, Janovsky, Nickl, Topcu, Komberec, Jankovsky, Peroutka, Yazici, Tomusko, Hanys, Sladecek, Sikora und Werner
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.