SV Poppenreuth ist Landesligist

Der Durchmarsch von der Kreisliga in die Landesliga ist perfekt: Der SV Poppenreuth holte sich am Sonntag mit dem 6:1-Erfolg gegen den VfB Kulmbach die Meisterschaft in der Bezirksliga Oberfranken Ost. Bild: heh

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist perfekt: Der SV Poppenreuth machte am Sonntag sein Meisterstück in der Bezirksliga Oberfranken Ost und steigt in die Landesliga auf.

SV Poppenreuth: Sourek, Veleman, Hanys, Hostalek, Jankovsky (78. Heidel), Peroutka,.Yazici (46. Sikora), Janovsky, Sladecek, Komberec, Nickl (78. Werner)

VfB Kulmbach: Dresel, Ramming, Schmidt (18. Sener), Wolharn, Hamacher (65. Kodisch), Sesselmann, Potzel, Wachter, Haack, Wohlfart, Aleksoski

Tore: 1:0 (13.) Pavel Veleman, 2:0 (14.) und 3:0 (19.) David Sladecek, 3:1 (22./Foulelfmeter) Michael Hamacher, 4:1 (30.) Lukas Komberec, 5:1 (48.) Fabian Nickl, 6:1 (82.) Lukas Komberec - SR: Klerner (Herzogenaurach) - Zuschauer: 100

Mit einer starken Leistung brachte der SV Poppenreuth die Meisterschaft unter Dach und Fach. Wer gedacht hatte, die Gastgeber seien nach den zwei Niederlagen verunsichert, sah sich getäuscht. Poppenreuth war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und stürzte den Gast von einer Verlegenheit in die nächste. Mit einem Dreierpack innerhalb von sechs Minuten war das Spiel nach 20 Minuten entschieden. Zunächst drückte Veleman eine Kopfballvorlage von Hanys nach einer Ecke über die Linie, dann stand Sladecek jeweils nach schöner Vorarbeit von Nickl und Yacici goldrichtig. Danach folgten ein Warnschuss der Gäste, als zunächst Wolharn vollkommen frei stehend den Ball über das Tor hob, und gleich darauf ein unnötiger Elfmeter, den Hamacher sicher zum Anschlusstreffer verwandelte. Aber Poppenreuth ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte wenig später auf 4:1. Sladecek passte nach innen und diesmal stand Komberec richtig.

Gleich nach dem Seitenwechsel zeigte der Meister einen Spielzug zum Zungeschnalzen. Nickl setzte sich an der Mittellinie durch, legte den Ball in die Gasse und Komberec steuerte alleine aufs Tor. Doch Komberec schoss nicht selbst, sondern legte den Ball wieder auf den mitlaufenden Nickl und dieser brauchte ihn nur noch einzuschieben. Danach gab es noch eine Vielzahl bester Möglichkeiten, die aber vom guten Gästetorwart Dresel zunichte gemacht wurden. Erst kurz vor Schluss stellte Komberec den 6:1-Endstand her. Nach dem Schlusspfiff war die Freude riesengroß. Trainer Janovsky musste sich einer Bierdusche unterziehen und er wurde kräftig gefeiert.
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