SV Raigering auf Kunstrasen gegen SC Luhe-Wildenau
Ein kleiner Vorteil

Es tut mir immer verdammt weh, wenn eine Mannschaft ohne große Klasse gegen dich gewinnt.
Die Schlinge zieht sich immer fester zu: Auch in Pfreimd gelang Bezirksliga-Schlusslicht SV Raigering der erhoffte Befreiungsschlag nicht. Daher müssen die Panduren am Karsamstag, 4. April (Anstoß 16 Uhr), ein Lebenszeichen senden - in Form von Punkten. Gegner Sportclub Luhe-Wildenau rangiert im Mittelfeld mit etwas Vorsprung auf die Nichtabstiegszone und zählt damit eigentlich zu den machbaren Aufgaben. Wenn da nicht die prekäre personelle Situation beim SVR wäre. Langsam gehen Cheftrainer Roland Rittner die Leute aus. "Ich kann nicht groß mit den Positionen umgehen, weil wir kein Personal haben. Eventuell kann Nikolai Seidel auch nicht spielen. Trotzdem denke ich nicht daran, unsere Lage schlecht einzustufen."

Trotzig will Roland Rittner unbedingt den Erfolg im ersten Heimspiel nach der Winterpause. Gespielt wird in Raigering sicher - auf Kunstrasen. Diesen kleinen Vorteil und den Siegeswillen, den er bei seinen Mannen sieht, bestärken ihn in der Hoffnung, einen Dreier einzufahren. "Alles was wir haben, muss gegeben werden. Nur so haben wir eine Chance."

Daher will sich Roland Rittner auch nicht viel mit dem Rückblick auf das Spiel bei der SpVgg Pfreimd aufhalten, denn dann kommt Bitterkeit hoch. "Es tut mir immer verdammt weh, wenn eine Mannschaft ohne große Klasse gegen dich gewinnt", resümiert der erfahrene Übungsleiter. Der SVR verstand es nicht, über die gesamte Spieldauer den Gegner zu gefährden. Und den Pfreimdern reichte es, dass sie mit viel Herzblut spielten.
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