SV Schwarzhofen fertigt den Sportclub mit 11:1 ab
Luhe-Wildenau erlebt zweistelliges Debakel

SC Luhe-Wildenau: Imbs, Duscher, Hora, Lehnert (52. Stich), Bednarik, Winkelhöfer, Wagner, Grünwald (80. Ippisch), Frischholz, Podkul, Fruth (71. Reiff)

SV Schwarzhofen: Eiber, Christian Weiß, Weigl, Gebhard (50. Christoph Ferstl), Götz, Hruby, Martin Weiß (40. Bauer), Ludascher, Michael Danner, Ziereis, Christoph Danner (36. Michael Ferstl)

Tore: 1:0 (9./Eigentor) Christian Weiß, 1:1/1:2 (12./25.) Christian Danner, 1:3 (30.) Martin Weiß, 1:4 (31.) Christopher Ludascher, 1:5 (35.) Karel Hruby, 1:6 (37./Elfmeter) Martin Weiß, 1:7 (39.) Christopher Ludascher, 1:8 (50.) Christopher Ludascher, 1:9 (52.) Michael Ferstl, 1:10 (59.) Michael Danner, 1:11 (75.) Michael Ferstl - SR: Mario Hefner (1. FC Schlicht) - Zuschauer: 95

(af) Als höchste Saisonniederlage des SC Luhe-Wildenau stand bislang das 0:8 gegen den FV Vilseck zu Buche. Seit Samstag ist die Negativmarke zweistellig: Passend zum 11. Spieltag gingen die Schwarz-Roten gegen den SV Schwarzhofen mit fliegenden Fahnen und 1:11 (1:7) unter.

Die Gastgeber liefen mit einer Notmannschaft auf. Fünf Leistungsträger, darunter Torwart Manuel Kessler, mussten aus verschiedenen Gründen passen. "Wenn so viele der stärkeren Spieler fehlen, dann wird es für uns extrem schwierig", meinte Trainer Roland Rittner. Die herbe Pleite nahm die SC-Elf mit bemerkenswerter Fairness hin. Der Unparteiische musste nur eine Gelbe Karte gegen einen Oberwildenauer zücken.

In der Anfangsphase sah es noch nicht nach einem verheerenden Debakel aus. Die Luhe-Wildenauer konnten sogar den ersten Saisontreffer bejubeln, auch wenn es gar kein "echter" war. In der 9. Minute stiegen Stefan Grünwald und Gästespieler Christian Weiß nach einer Ecke gemeinsam zum Kopfball. Das Leder zappelte nach dieser "Co-Produktion" im Netz, wobei der Schiedsrichter den Einschlag als Schwarzhofener Eigentor wertete. Die Freude der Heimelf währte gerade einmal drei Minuten, als Christoph Danner für den Ausgleich sorgte (12.).

Auf die Verliererstraße geriet der Sportclub nach rund 25 Minuten. Erneut Christoph Danner lochte zunächst zum 2:1 ein. Was dann folgte, war der Knockout für die Heimelf: Zwischen der 30. und 39. Minute schraubte der Tabellenzweite das Resultat auf 7:1. Bei den Schwarz-Roten brachen alle Dämme, während der Gast die körperlichen und spielerischen Defizite des Gegners offenlegte. "Letztlich waren wir überfordert", gab Rittner zu. Nach dem Wechsel hatte Schwarzhofen leichtes Spiel, um vier Treffer nachzulegen.
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