SV Sorghof erwartet die SpVgg Pfreimd
Noch etwas Speck für den Winter

Alle Mannschaften in der Abstiegszone der Fußball-Bezirksliga Nord kamen am vergangenen Wochenende zu größtenteils unerwarteten Siegen, so dass die Mannschaften von Platz 2 bis 13 noch enger zusammenrückten. Der zuletzt aufstrebende SV Sorghof erwartet zum letzten Spiel des Jahres am Sonntag, 30. November (14 Uhr), mit der SpVgg Pfreimd eine Topmannschaft der Liga.

Immer mehr spitzt sich vor allem der Abstiegskampf zu. Der Rangfünfte SC Katzdorf liegt gerade einmal sechs Punkte vor dem Inhaber des Relegationsplatzes 13, der DJK Ensdorf, die allerdings bei 22 Zählern noch ein Spiel nachzuholen hat. Ebenso eng ist es an der Tabellenspitze. Hier liegt der Rangelfte SpVgg Weiden II nur sechs Punkte hinter dem Tabellenzweiten SC Schwarzhofen. Mittendrin auf Rang acht befindet sich der SV Sorghof mit 27 Zählern bei je vier Punkten Abstand zu Platz 2 nach oben und zu Platz 13 nach unten.

Trotz einer Serie von 17 Zählern aus den letzten sieben Spielen ohne Niederlage kann für den SV Sorghof noch längst keine Entwarnung gegeben werden. "Jeder Punkt, den wir heuer noch holen, trägt dazu bei, ruhiger zu überwintern", so Thorsten Baierlein. Der SV-Trainer erwartet daher von seinen Mannen, dass sie noch einmal an die Leistungsgrenze zu gehen. Die SpVgg Pfreimd gilt als Überraschungself der Saison und teilt sich nach zwei Niederlagen in Folge (2:5 in Plößberg, 1:3 daheim gegen FC Amberg II) den Verfolgerplatz punktgleich mit dem Rangzweiten Schwarzhofen.

Dass Pfreimd zuletzt zweimal verlor, sieht Baierlein keineswegs als Vorteil für seine Truppe. Er schätzt Pfreimd als "kampf- und laufstarke Mannschaft" ein, die sich unter den beiden Trainern Christian Most und Christian Zechmann auch taktisch weiterentwickelt hat. Noch ungern erinnern sich die "Indianer" an die schmerzliche 1:4-Hinspielniederlage, in der die Baierlein-Elf die wohl beste erste Hälfte der gesamten Saison spielte, aber kein Tor erzielte, ehe dann Pfreimd eiskalt zuschlug.

Baierlein hofft, dass seine Elf im Rückspiel den Spieß umdrehen kann und zumindest ein Punkt in Sorghof bleibt. 28 Punkte zur Winterpause wären sicherlich ein angenehmes Polster, auf das sich aufbauen ließe. "Wir wollen uns auf jeden Fall mit einer ordentlichen Leistung von unseren treuen Fans würdig in die Winterpause verabschieden", so die Ansage von Baierlein. Personell kann der SV-Chefansager auf die Erfolgself der vergangenen Wochen zurückgreifen.
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