SV Sorghof mit Kopf gegen Luhe-Wildenau

In den letzten 180 Spielminuten vor der Winterpause in der Bezirksliga Nord geht es für den SV Sorghof im Heimspiel am Sonntag, 22. November (Anstoß 14 Uhr), zunächst darum, mit einem Heimdreier gegen das Tabellenschlusslicht SC Luhe-Wildenau die solide Ausgangsposition weiter zu festigen. Die Baierlein-Elf nimmt dabei zwangsläufig die ungeliebte Favoritenstellung ein.

Der SC Luhe-Wildenau verbuchte in den letzten drei Spielen kleinere Erfolge. Immerhin erreichte der Sportclub mit dem 0:0 gegen Kemnath/Stadt seinen zweiten Saisonpunkt und hielt die Niederlagen gegen die Spitzenteams Vilseck (1:5) und Pfreimd (1:4) in erträglichen Grenzen. Zudem gab es dabei jeweils einen Torerfolg zu verzeichnen. Dies zeigt, dass sich die Elf von Roland Rittner stabilisiert hat und daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Dennoch wäre alles andere als ein ungefährderter Sieg der Baierlein-Elf eine faustdicke Überraschung in Anbetracht der miserablen Auswärtsbilanz (1:39 Tore bei acht Niederlagen) der Gäste und des 6:0-Vorrundensieges. Aber der SC Luhe-Wildenau hat rein gar nichts zu verlieren, im Gegensatz zu den Hausherren. "Dieses Spiel ist ganz klar eine Kopf- und Einstellungssache", so Baierleins Ansage an sein Team.

Trotz des trüben Novemberwetters herrschte beim SV Sorghof am Vorsonntag eitel Sonnenschein. Mit dem 3:0-Sieg im Verfolgerduell beim SV Schwarzhofen wurde der direkte Tabellennachbar klar besiegt und dadurch der Abstand zu Platz drei auf sechs Punkte vergrößert. Mag der Sieg auch etwas zu hoch ausgefallen sein, verdient war er allemal und er unterstreicht die insgesamt sehr ansprechende Saisonleistung der Elf von Thorsten Baierlein bisher.

In der abschließenden Heimpartie erwartet SV-Coach Baierlein von seinen Mannen, dass sich jeder Akteur nochmal voll ins Zeug legt und sich das Team mit einer ordentlichen Vorstellung bei seinen treuen Zuschauern für die Unterstützung während des Jahres bedankt. Bei den Gastgebern ist Andreas Weihermüller angeschlagen und sein Einsatz ist sehr fraglich. Ansonsten steht Baierlein der komplette Kader zur Verfügung.
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