SV Sorghof mit Mühe zum zehnten Sieg in Folge - 2:0 gegen SVSW Kemnath
Gesichtstreffer der Wachmacher

Unter die Rubrik "Arbeitssieg" fällt der 2:0-Heimerfolg des SV Sorghof gegen den SVSW Kemnath/Stadt. Die Gäste traten dabei stärker auf als erwartet, doch ernsthaft gefährden konnte die Elf von Markus Sebald den zehnten Sieg in Folge des Tabellenführers der Bezirksliga Nord nicht. Die Schwarz-Weißen begannen forsch und forderten SV-Torhüter Johannes Zinnbauer, der den verletzten Davide Damiano fehlerfrei vertrat, gleich zweimal.

Die Hausherren hatten nach 13 Minuten ihre erste Großchance durch einen Kopfball von Benedikt Ertl (13.). Kurz darauf klatschte ein Schuss von Udo Hagerer an die Latte (14.). Auf der Gegenseite hätte Christian Ferstl den SVSW in Front bringen müssen, doch er schoss aus kurzer Entfernung den an der Torlinie postierten Sorghofer Abwehrchef Thomas Götzl ins Gesicht (17.). Diese Aktion war zugleich ein Weckruf für die Gastgeber, die bis dahin zu verhalten agierten. Die Baierlein-Elf forcierte das Tempo, spielte druckvoll nach vorne und kam zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten.

Nachdem Gästetorhüter Benjamin Winkler gegen Hagerer parierte (18.), war er machtlos, als Andreas Meyer flach abzog und zum 1:0 traf (20.). Nach einer vergebenen Kopfballchance (26.) war Hagerer kurz darauf zur Stelle, als Winkler einen Distanzschuss von Andreas Meyer nicht festhalten konnte und staubte zum 2:0 ab (27.). Völlig überflüssig war die Gelb-Rote Karte für den Kemnather Daniel Schraml (35.) nach einem Foul an Patrick Walzel und vorangegangener Verwarnung wegen Ballwegschlagens. Doch die Unterzahl der Gäste sollte sich in der Folgezeit nicht negativ für sie bemerkbar machen. Der SV Sorghof tat sich nach dem Seitenwechsel schwer gegen einen SVSW, der sich geschickt zurückzog und auf Konter lauerte.

Das Spieles plätscherte nun ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. Durch eine Unaufmerksamkeit in der SV-Abwehr wäre Kemnath fast auf 1:2 herangekommen, doch sowohl Ferstl als auch Patrick Eckert im Nachschuss konnten mit dem Geschenk nichts anfangen und scheiterten an Zinnbauer (72.). Ein Pfostentreffer von Andreas Meyer (73.) war die letzte Torchance eines Spieles mit zwei völlig unterschiedlichen Hälften.
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